Freitag, 20. April 2018


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Wetter: Auf fast 20 Grad folgt Glühweinwetter!

Wiesbaden, (lifePR) - Wie erwartet ist der Frühling zurückgekehrt oder verfrüht eingetreten – je nachdem wie man es sehen möchte. Bereits gestern wurden im Südwesten Deutschlands rund um Freiburg rund 18 Grad im Schatten gemessen. Heute wird es noch einen Tick wärmer. Wahrscheinlich wird im Südwesten sogar die 20-Grad-Marke erreicht. Das dürfte dann ein neuer Rekord für die letzte November-Dekade werden. Umso heftiger werden wir den Wetterwechsel zum Sonntag hin empfinden. Dann stürzen die Höchstwerte um 10 bis 15 Grad nach unten und bis in tiefe Lagen kann es dann sogar Schneeflocken geben.

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„Dann starten auch schon die ersten Weihnachtsmärkte und das Wetter stellt sich scheinbar darauf ein. Wir bekommen in der nächsten Woche Gkühweinwetter. Nachts gibt’s oftmals Frost und selbst am Tag werden nur in den Niederungen entlang von Flüssen noch Temperaturen nahe der 5-Grad-Marke erreicht. Sonst bleibt es deutlich kälter, ab 300 m herrscht meist Dauerfrost. In den Mittelgebirgen und in den Alpen kann sich zudem wieder eine Schneedecke aufbauen bzw. die noch vorhandene Schneedecke wird weiter gefestigt“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

Donnerstag: 11 bis 19 Grad, vielfach freundlich und trocken, nur im Nordwesten etwas Regen, sonst Frühlingserwachen

Freitag: 8 bis 17 Grad, mal Sonne, mal Wolken, trocken, erst zum Abend aus Nordwesten Niederschläge

Samstag: 5 bis 10 Grad, viele Wolken, besonders in der Mitte und im Süden viel Regen und auch stürmisch, zum Abend sinkt die Schneefallgrenze bis in mittlere Lagen

Sonntag: 1 bis 7 Grad, viele Wolken, immer wieder Schneeregen oder Regen, ab 300 m meist durchweg Schnee

Montag: 2 bis 7 Grad, aus Nordwesten neue Regenwolken, ab 400 m meist als Schnee, in den Mittelgebirgen reichlich Neuschnee

Dienstag: 1 bis 8 Grad, viele Wolken, Regen oder Schneeregen, ab 400 bis 500 m meist Schnee

Mittwoch: 1 bis 6 Grad, die Mittelgebirge bekommen weiteren Schnee ab, weiter unten ist es meist Schneeregen oder Regen

Donnerstag: 0 bis 7 Grad, viele Wolken, ab und zu Schneeregen oder Schneeschauer

Freitag (meteorologischer Winteranfang): 1 bis 5 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Schneeregenschauer

Samstag: 0 bis 6 Grad, mal Sonne, mal Wolken, ab und zu Schneeregen, ab 200 bis 300 m Schnee

Sonntag (1. Advent): 0 bis 6 Grad, das frühwinterliche Wetter dauert an, unten eher nass-kalt, ab 400 m weiterhin Schneefall

In den Mittelgebirgen ab 400 bis 500 m muss man in der kommenden Woche mit reichlich Neuschnee rechnen. Das können dort durchaus 20 bis 30 oder sogar 40 cm Neuschnee werden. Dort sollte man nicht mehr ohne Winterausrüstung auf den Straßen unterwegs sein. Besonders nachts kann es aber auch bis ganz runter schneien und dann drohen besonders im morgendlichen Berufsverkehr Behinderungen durch Schnee- und Eisglätte, da es zudem nachts auch noch richtig kalt werden wird.

„In der kommenden Woche brauchen die Autofahrer in der Mitte, im Süden und im Osten wahrscheinlich starke Nerven, denn der Winter wird besonders nachts mit Eis und Schnee bis ganz runter zuschlagen. Etwas entspannter geht es nur Richtung Küste zu, denn da ist es aufgrund des Meerwasser etwas wärmer. Für die Weihnachtsmärkte sind die Temperaturen allerdings ideal. Da dürfte es eine hohe Nachfrage für Glühwein und andere wärmende Getränke geben“ so Wetterexperte Jung.

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