Dienstag, 26. September 2017


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Patrick Kopp und Benedict Staben gewinnen die Deutsche Vierermeisterschaft

München, (lifePR) - Schon im letzten Jahr hat es ein Stechen gegeben, und auch die German PGA Team Championship 2017 war bis zum Ende eine ganz enge Kiste: Erst durch Birdies an den Löchern 17 und 18 sicherten sich der Hamburger Benedict Staben und Patrick Kopp aus Olching bei München die Deutsche Vierermeisterschaft. Im Golf-Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf lag das Nord-Süd-Duo nach drei Runden im Klassischen Vierer, Vierer mit Auswahldrive und Vierball-Bestball gesamt 16 unter Par (71, 66, 63) und damit einen Schlag vor den Vizemeistern Oliver Eckstein/Max Griesbeck (73, 65, 63).

Wißmannsdorf – Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn man nicht so genau weiß, wie es steht. Wäre sich Patrick Kopp darüber im Klaren gewesen, dass er diesen Birdie-Putt aus drei Metern an Spielbahn 18 des Golf-Resort Bitburger Land unbedingt lochen muss, um ein Stechen zu vermeiden, er hätte ihn vielleicht nicht ganz so seelenruhig zum Turniersieg eingeschoben. „Wir dachten, dass wir drei oder sogar vier Schläge vorne sind“, so Kopp später, „deshalb war ich recht entspannt beim Putt.“ Und sein Spielpartner Benedict Staben stellte fest: „Es ist eigentlich immer klug, nicht zu sehr an das Ergebnis zu denken.“ Auf diese Weise spulten die beiden Tourspieler, die sich vor drei Jahren auf der Pro Golf Tour kennengelernt haben und seither oft zusammen trainieren und bei Reisen das Zimmer teilen, ihr Programm bei der Deutschen Vierermeisterschaft der PGA Golfprofessionals konzentriert ab, ergänzten sich drei Tage lang optimal und hatten den Par-72-Parcours in Wißmannsdorf jederzeit gut im Griff. „Wir haben ganz ruhig unser Spiel gespielt, aber natürlich verspürt man schon auch einen gewissen Druck, schließlich will man den Partner ja nicht enttäuschen“, so Kopp.

Das gelang beiden schon am ersten Tag, als sie gemeinsam mit einer soliden 71er-Runde den Grundstein für den späteren Erfolg legten. Nach 18 Löchern hatten Maximilian Glauert und Dennis Küpper mit 69 Schlägen die Führung erobert, doch mit einer 66er-Runde schlossen Kopp/Staben bereits am zweiten Tag zu den Spitzenreitern auf; schlaggleich gingen die vier Professionals mit jeweils 7 unter Par in die Finalrunde. Mit sechs Birdies auf den ersten neun Löchern setzten sich die späteren Sieger jedoch ebenso schnell wie eindrucksvoll von ihren Mitspielern ab und steuerten auf einen vermeintlich ungefährdeten Turniersieg zu. Doch in der Tat lagen sie nach einem Bogey an Bahn 16, einem 462 Meter langen Par 5, plötzlich nur noch auf Platz 2.

Was war passiert? Routinier Oliver Eckstein aus Hamburg und Pro-Golf-Tour-Spieler Max Griesbeck aus Bocholt hatten eine 63 auf ihrer Scorekarte unterschrieben und saßen zu diesem Zeitpunkt mit gesamt 15 unter Par als Führende im Clubhaus. Ganz auf das eigene Spiel konzentriert, hatten Kopp/Staben die großen Leaderboards nicht im Blick gehabt. Doch auch dieser Fokussierung hatten sie es letztlich zu verdanken, dass sie an Bahn 17 mit ihrem an diesem Tag zehnten Birdie wieder gleichzogen und Patrick Kopp wenig später auch auf dem 18. Grün zum Birdie und damit zum Turniersieg einlochte. Zu einem Sieg, der zwar knapper ausfiel, als gedacht, der sich, so Benedict Staben, aber „noch viel großartiger anfühlt als die beiden Titel, die ich letztes Jahr auf der Pro Golf Tour gewonnen habe. Im Team ist das noch einmal doppelt so schön!“ Geteilte Freude ist doppelte Freude – vor allem bei der Vierermeisterschaft.

Die fand zum zweiten Mal in Folge auf der Anlage des Golf-Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf statt, und erneut machte Roman Graf, in Personalunion Head-Professional, Manager und künftig auch Betreiber des Resorts, das Turnier zu einem kleinen Golf-Festival. Kombiniert mit dem Tag der offenen Tür, einem Erzeugermarkt und einigen Show-Events kamen trotz teils widrigen Wetters zahlreiche Zuschauer, um Professional Golf aus nächster Nähe zu erleben und die ganz besondere Stimmung dieser German PGA Team Championship zu genießen. „Ich habe tollen Golfsport gesehen, inkusive eines sehr spannenden Finales auf Bahn 18“, zeigte sich Roman Graf zufrieden mit dem gebotenen Sport. „Das beste Team hat verdient gewonnen.“

Wie schon im letzten Jahr kamen neben Clubmitgliedern zahlreiche Golfinteressierte aus der Region auf die Anlage, folgten den Professionals auf der Runde und informierten sich über den Golfsport, den Club sowie Mitgliedschaftsangebote. „Ich möchte das Turnier sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder auf unserer Anlage durchführen“, so Graf, der sich dann sogar „ein internationales Feld unter der Schirmherrschaft der PGA of Germany“ vorstellen kann. Schließlich seien es von Wißmannsdorf aus nur wenige Kilometer bis nach Belgien und Luxemburg, und auch die Niederlande sind nicht weit.

Dies ist Zukunftsmusik, doch für die Mitglieder der PGA of Germany stehen nach der Deutschen Vierermeisterschaft in diesem Jahr in jedem Fall noch insgesamt drei Turniere auf dem Saisonplan: Am 10. und 11. Juli ist der Golf-Club St. Dionys in Hamburg Gastgeber des zweiten Turniers der H&H Golf PGA Club Professional Series 2017. Am 11. September findet im Wittelsbacher Golfclub in Neuburg an der Donau das in diesem Jahr vierte und letzte Event der Serie statt, dort wird nur eine Runde gespielt. Vom 10. bis 12. Oktober schließlich ist im A-ROSA Scharmützelsee in Bad Saarow die H&H Golf PGA Teachers Championship angesetzt, bei der Damen, Herren und Senioren an den Abschlag gehen. Bei allen drei Events sind ausschließlich die hauptsächlich unterrichtenden Mitglieder der PGA of Germany startberechtigt. Infos unter www.pga.de.

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