Dienstag, 26. September 2017


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10 Jahre Wittener Unternehmergespräche

Vertraulicher Austausch zwischen Studierenden und Wirtschaftslenkern

Witten, (lifePR) - Seit 1998 laden Wittener Studierende hochrangige Unternehmer zu den Wittener Unternehmergesprächen ein. In diesem Jahr werden u.a. noch René Obermann (Deutsche Telekom), Dr. Jürgen Großmann (RWE) und Dr. Michael Otto (Otto-Group) in Witten mit Studierenden über ihre Erfahrungen sprechen.

Diese Gespräche finden nicht-öffentlich statt, um eben jene vertrauliche Atmosphäre zu gewährleisten, in der man auch aus dem "Nähkästchen" plaudern kann. "Das ist für uns Studenten, die sich später vielleicht einmal selbstständig machen wollen, eine wichtige Informationsquelle. Wir fragen die Unternehmer, wie sie die geworden sind, die sie heute sind. Es geht uns um Haltungen und Einstellungen, weniger um konkrete Tipps", erklärt Dominik Pontiggia, einer der Organisatoren der Gespräche. "Gib in der Krise niemals auf und heb' nicht ab, wenn Du Erfolg hast." Das war beispielsweise 2007 kurz gefasst der Rat von Peter Kowalsky, dem Geschäftsführer der BIONADE GmbH. Kowalsky weiß wovon er spricht, denn dem unglaublichen Erfolg von BIONADE gingen zähe Jahre am Rande des unternehmerischen Ruins voraus.

Getreu dem Goethe Zitat "Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben, das wird die rechte Form dem Geiste geben" erhalten die Studierenden Einblicke in die Rolle des Unternehmers, wie er Entscheidungen trifft, welche Eigenschaften er sich angeeignet oder erworben hat. "Wir sind oft das Publikum, vor dem Unternehmer eine neue Idee quasi ausprobieren. Im Unternehmen hört der Chef kaum unabhängige und kritische Meinungen, bei uns schon. In Witten lernen wir, Wirtschaft auch ethisch zu hinterfragen, etwa ob ein Unternehmen oder eine Investition sozial ausgewogen und gerecht ist. Einmal hat uns ein Unternehmer aufgefordert, mit ihm darüber nachzudenken, wie er soziale Mindeststandards in Schwellenländern schaffen kann. Das ist der Reiz dieser Gespräche. Diese Unternehmer sind es gewohnt Vorträge zu halten, aber mit Fragen von Studenten direkt konfrontiert zu werden ist etwas ganz anderes", berichtet Pontiggia über die Zusammenkünfte.

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