Freitag, 22. September 2017


  • Pressemitteilung BoxID 159292

Fallbeschreibung "Pferd": Vorgang wurde aufgrund einer offenstehenden Forderung mittels öffentlicher Bekanntmachung tituliert

Der Schuldner war seit mind. 20 Jahren amtlich unbekannt verzogen und angeblich nicht mehr auffindbar / Die Forderungshöhe betrug ca. 2000.00 Euro

Ludwigsburg, (lifePR) - In der Anwaltskanzlei wurde der Vorgang alle 2 Jahre auf Wiedervorlage (Fristenverlängerung) gelegt und automatisiert eine Einwohnermeldeamtsanfrage gestellt. Im Rahmen der Aufarbeitung eines großen Titellagers wurde mir der Vorgang mit samt einer dicken Akte vorgelegt.

Nach Sichtung der Unterlagen, Dauer ca. 30 Minuten, begann die telefonische Recherche. Nach ca. 2 Stunden intensiven telefonierens hatte ich den offensichtlich nicht auffindbaren Schuldner am Telefon und teilte ihm seine offenstehenden Schulden mit. Der Schuldner zögerte und wollte überhaupt nicht bezahlen, allerdings aufgrund der Recherchen, wusste ich, dass der Schuldner auf einem Reiterhof arbeitet und dort selbst seit Jahren ein Pferde hat, welches er hingebungsvoll pflegte und viel Zeit mit diesem Tier verbrachte.

Daraufhin wurden dem Schuldner eindeutig die Konsequenzen aufgezeigt, sofern er nicht gewillt ist, die offenstehende - titulierte Forderung - zu begleichen. U.a. wurde ihm mitgeteilt, dass wir den Gerichtsvollzieher mit der Pfändung des Pferdes beauftragen werden - Tiere = nach BGB Sache - und dem Schuldner wurde auch eindeutig mitgeteilt, das wird dann die Verwertung dieses Pferdes umgehend vornehmen werden. Auch das wir das Pferd wenn es nicht verkäuflich ist an eine Pferdeschlachterei veräußeren können.

Der Schuldner fing daraufhin am Telefon an zu weinen und lenkte ein, er teilte mit, dass er den Betrag nicht auf einmal zahlen kann, aber er ist bereit die offenstehende Forderung in monatlichen Raten zu begleichen. Es wurde mit dem Schuldner eine Ratenzahlungsvereinbarung geschlossen, welche er in vollem Umfang eingehalten hatte. Alle vereinbarten Raten sind ohne nochmalige Anmahnung durch den Schuldner bezahlt worden.

Der Gläubiger hatte ca. 36 Monate später den vollen Forderungsbetrag zzgl. aller Zinsen und Kosten erhalten.

Damals wurde das Telefonat in einem Großraumbüro der Anwaltskanzlei geführt, in welcher ca. 30 Anwaltsgehilfinnen arbeiteten. Einige habe das Telefonat aufmerksam verfolgt. Am nächsten Tag, haben sich mehrere Damen über die Vorgehensweise und die Aussagen, das Pferd kommt evtl. in eine Schlachterei bei dem Kanzleieigentümer beschwert. Dieser war sichtlich über die Reaktionen seiner Mahnmitarbeiterinnen überrascht, da die Hauptaufgabe seiner Kanzlei die Eintreibung von Außenständen / Forderungen war.

Auch telefonische Recherchen ermöglichen den Kontakt zum Schuldner. Ein verbindlicher Telefonstil und eindeutige Aussagen schaffen Klarheit bei den Fakten und führen oft zum einlenken beim Schuldner.

Sie haben Fragen zu einem professionellen Telefoninkasso? Unser Chef Herr Helmut Behrendt informiert Sie gerne und schult bei Bedar auch Ihre Mahnmitarbeiter.

PKS- Inkasso (Profis kontaktieren Schuldner) www.pks-inkassso.de oder www.dieschuldeneintreiber.de

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