Cello-Solo-Festival in "Haus Eller" - die Klaviere machen Urlaub!

(lifePR) ( Bergheim, )
James Sang oh Yoo, Cello, begann seine musikalische Ausbildung in Südkorea. 1999 setzte er diese an der St.Andrew's Cathedral school und dem Sydney Conservatorium of Music University als Stipendiat fort. Er gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe. Konzertant debütierte er mit dem Ku-ring Gai Philharmonic Orchestra und nahm an einer Konzerttournee mit dem St. Andrew's Philharmonic Orchestra in Europa teil. Seit 2008 studiert er an der Musikhochschule in Köln bei Maria Kliegel.

Johanna Peiler studiert zur Zeit im Rahmen des Erasmus-Programms Music an der Musikhochschule Köln bei Prof. Maria Kliegel. Sie ist gebürtige Deutsche, wuchs jedoch in Belgien auf. Sie studierte am niederländischsprachigen Konservatorium in Brüssel bei Prof. Jeroen Reuling, wo sie im Jahre 2009 ihren Bachelor of Music mit "großer Auszeichnung" erhielt; nun befindet sie sich in der Ausbildung zum Master of Music. Sie spielte in vielen Orchestern wie z.B. dem Nationalen Orchester von Belgien, dem "Ensemble Orchestral de Bruxelles" oder dem "Zomeropera"-Orchester Alden Biesen für eine CD-Produktion. Johanna war Solocellistin im Niederländischen Jugendorchester (NJO) und im belgischen Orchester "Symphonia Assai". Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen in ganz Europa teil bei Cellisten und Pädagogen wie Gary Hoffmann oder François Guye, bei denen sie ihre Technik und Ausdruck verfeinern lernte. Die Kammermusik spielt für Johanna ebenfalls eine große Rolle; so spielt sie regelmäßig im Rahmen von diversen Konzertserien in Belgien. Seit November 2011 unterrichtet sie in der Musikschule Köln.

Nebenbei interessiert sich Johanna für alle möglichen Stil- und Musikrichtungen, so spielt sie seit über einem Jahr in einem Jazz-Trio, mit dem sie bereits eine erste CD-Aufnahme machte und viele Konzerte gibt. Sie sang lange Zeit im "Brussels Chamber Choir", teils auch solistisch, und ebenfalls im Jazz- und Pop-Chor "Vocal Journey" der Hochschule für Musik Köln.

François-Marie LHUISSIER wurde1985 in Rennes (Bretagne, Frankreich) geboren. In der kinderreichen Familie war Musik allgegenwärtig, seine Schwester spielte Cello, dieses Instrument gefiel ihm besonders. Im Jahre 1993 begann François-Marie dann seinerseits mit dem Cellospiel in seiner Heimatstadt im Rahmen des Konservatoriums für Musik Rennes. Dort nahm er an Meisterkursen bei Cellisten wie Gary Hoffmann, Jean Deplace und Anne Gastinel teil. Im Jahre 2005 erzielte er den ersten Preis im Konservatorium für Cello und Kammermusik. Nach zwei weiteren Jahren Aufbaustudium in Rennes gelingt ihm die Aufnahmeprüfung des « Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon » in der Klasse von Anne Gastinel und Edouard Spey-Triomphe. Bei Gastinel verfeinerte er seine Spieltechnik sowie seine mArbeitsweise durch Disziplin und analytischen Intellekt. Während dieser Studienjahre lernte er weitere Cellisten aus aller Welt wie Jérôme Pernoo, Enrico Bronzi, Thomas Strahl oder Maria Kliegel kennen. François-Marie ist auch im Bereich der Kammermusik sehr aktiv; im Jahre 2009 gründet er zusammen mit der jungen Pianistin Ursula Alvarez das Duo Almacuerda Nach dem Erhalt seines Bachelors im Jahre 2011 studiert François-Marie nun an der Musikhochschule Köln im Rahmen des Erasmus-Programms.

Die in Düsseldorf als Tochter einer Schauspielerin und eines Kunsthistorikers geborene Cellistin Julia Polziehn machte angeregt durch die frühe kulturelle Prägung ihres Elternhaus bereits im Alter von vier Jahren ihre ersten musikalischen Erfahrungen. Fünfjährig begann sie angeregt durch einen Konzertbesuch das Violoncellospiel. Drei Jahre später folgten Klavier- sowie Quartett-Unterricht und erste Orchestererfahrungen. Dabei hatte sie das Glück, von Anfang an von Lehrern unterrichtet zu werden, die ihre Begeisterung für lebendiges Musizieren förderten. U. Selge-Rolle, S.Palm-Schülerin, vermittelte ihr den Spaß am Cellospielen und legte ein technisch hervorragendes Fundament, während A.van Megen, Schülerin des Amadeus-Quartett, ihre Leidenschaft für die Kammermusik weckte.

Bereits vor ihrem Abitur erhielt sie als Jungstudentin Cellounterricht an der Musikhochschule Köln bei Prof. Maria Kliegel, bei der sie später auch ihre künstlerische Reifeprüfung ablegte. Am gleichen Institut absolvierte sie ein Kammermusik-Studium beim renommierten "Alban-Berg-Quartett" und ergänzte ihre umfassende Ausbildung durch Kammermusik-Unterricht bei I. Ozim, R. Moog, P. Novsak, P. Gililov, Barockcello-Unterricht bei R. Zipperling und Barockensemble-Spiel bei P. Matzka. Sie belegte die Seminare Jazzensemble-Spiel und Improvisation und machte eine Regieassistenz-Ausbildung an der Kölner Opernschule. In der Folge inszenierte sie an der Kölner Musikhochschule Brechts "Dreigroschenoper" und für die "Kölner Kammeroper", die sie mit begründete Humperdincks "Hänsel und Gretel" und Mozarts "Zauberflöte", die sie zudem als Kinderoper konzipierte.

Ihre Studien ergänzte Julia Polziehn durch ein Kammermusik-Studium mit ihrer Duo-Partnerin Daniela Grenz (Bajan / Einzeltonakkordeon) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Klaus Heitz und Prof. Elsbeth Moser. Für das abschließende Konzertexamen erhielten beide Musikerinnen eine Auszeichnung und sind seitdem als "Duo Bajanello" international gefragt.

Die erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Wettbewerben und Meisterkursen, u.a. bei Arto Noras, David Geringas und Boris Pergamenschikow, ebnete den Weg zu einer regen Konzerttätigkeit, wobei die Cellistin ihren künstlerischen Schwerpunkt auf ihr kammermusikalisches Wirken legt. Das Repertoire umfasst die Literatur verschiedenster Besetzungen: Duo Klavier/ Violoncello, Duo Violine/ Violoncello, Streichtrio, Klaviertrio, Streichquartett und daraus erweiterte Besetzungen. Sie ist u.a. Mitglied des "Rheinischen Bach-Collegiums", des "Franz-Lehár-Ensembles", des "Duo Arioso" und des "Lombardini-Trios" (www.lombardini-trio.de). Mit der Pianistin Kira Ratner verbindet sie eine langjährige intensive Zusammenarbeit, seit 2009 arbeitet sie zudem erfolgreich mit dem Pianisten Michael Krücker zusammen.

Seit 2011 ist Julia Polziehn Solocellistin des noch jungen überaus erfolgreichen Düsseldorfer Ensembles "Camerata Louis Spohr" sowie des eng damit in Verbindung stehenden "Symphonieorchesters an Matthäi". Herausragende Produktionen wie das Opern-Projekt "Gianni Schicchi" in Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer "Robert-Schumann-Hochschule" der "Camerata Louis Spohr" und Aufführungen des Bachschen Weihnachtsoratoriums und der Johannes-Passion des "Symphonieorchesters an Matthäi" mit der renommierten Kantorei der Matthäikirche Düsseldorf unter der Leitung von Karlfried Haas sicherten dieser Formation mit einer Besetzungsbandbreite vom Streichquartett bis hin zum sinfonischen Klangkörper einen festen Platz im Musikleben auch über die Grenzen NRWs hinweg.

Neben ihrem eigenen Cellospiel liegt Julia Polziehn ihre umfangreiche Lehrtätigkeit im Bereich der Förderung von früh- und hochbegabten Kindern, des therapeutischen Instrumentalunterrichtes und des frühen Ensemblespiels am Herzen. Regelmäßig veranstaltet sie Kinderkonzerte, teils selbst, teils mit ihren Schülern als Ergebnis der Arbeit ihres Projektes "Musik von Kindern für Kinder".

Seit ihrer ersten Dozententätigkeit an der Karl Rahner-Akademie in Köln im Jahre 1997, die sie bis heute fortsetzt, widmet sich Julia Polziehn zudem intensiv der Weiterbildung interessierter Konzertbesucher, indem sie ihnen neue Wege des Hörens vermittelt.

[Festival-Konzert #1] Sonntag, 8. Juli 2012
18 Uhr Eröffnungskonzert
Joschi Schumann (*1958): "Am Anfang war Johann Sebastian"; Johann Pachelbel (1653-1706): Kanon; David Funck (1630-ca.1690): Sonaten-Suite für vier Gamben (aus: Stricturae viola di gambicae; 1677); Maurice Ravel (1875-1937): Pavane pour un infante defunte (Arr.: Wolfgang Birtel); Händel/Halvorsen/Zemlicka: Passacaglia; - ; Joschi Schumann: Auf geht's; Ursula Keusen-Nickel (*1932): Abendsegen; Jacques Offenbach: Quartett; Harald Banter: "Gesang der Schwäne"; Joschi Schumann: Das Cello brennt länger; Zugaben.
Cello-Quartett "Julia Polziehn and friends" (James Yoo, Johanna Peiler und Francois-Marie Lhuissier, Student/inn/en von Maria Kliegel)
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