Tradition - Vertrauen - Zukunft

Der DAAD unterstützt die Internationalisierungsstrategie der Philipps-Universität Marburg mit bis zu einer Million Euro

(lifePR) ( Marburg, )
Das Programm "Strategische Partnerschaften und Thematische Netzwerke" des DAAD fördert das Projekt "Tradition - Vertrauen - Zukunft" der Philipps-Universität Marburg mit bis zu einer Million Euro. Das Projekt ergänzt den bereits begonnenen, gezielten Ausbau der Beziehungen zu China, das in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft eine Spitzenposition anstrebt, und schließt neben Forschungskooperationen die gezielte Gewinnung hochqualifizierter Studierender und Nachwuchswissenschaftler/innen ein.

Die Bewilligung des Antrags bestätigt die bereits erreichten Erfolge der Universität Marburg im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie. Ein wichtiger Baustein hierin sind strategische Partnerschaften mit Hochschulen im Ausland nach dem Vorbild der seit 2010 bestehenden Zusammenarbeit, mit der University of Kent in Großbritannien. Aus einer Reihe von sechs chinesischen Partnerhochschulen wurden die Zhejiang Daxue in Hangzhou und die Tongji Daxue in Shanghai, die beide zu den Elite-Universitäten ihres Landes zählen, wegen ihrer wissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen und der Möglichkeit einer zukunftsweisenden Erweiterung des Studien- und Forschungsangebotes der Philipps-Universität ausgewählt.

Die strategische Zusammenarbeit sieht gemeinsame Forschungsprojekte und -verbünde, gemeinsame Summer Schools, binationale Promotionsprogramme sowie Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor. Die beiden neuen strategischen Partnerschaften erweitern bereits bestehende Kooperationen in den naturwissenschaftlichen Fachbereichen und der Medizin sowie im Fach Deutsch als Fremdsprache. So soll u.a. Netzwerk Materials Science zwischen den drei Universitäten eingerichtet werden.

"Zielsetzung dieser strategischen Partnerschaften ist die kontinuierliche Stärkung der internationalen Sichtbarkeit der Philipps-Universität und Steigerung der Attraktivität von Marburg als Wissenschaftsstandort", fasst Professor Dr. Frank Bremmer, Vizepräsident für Forschung, Nachwuchsförderung und Internationales an der Universität Marburg die Absichten des Projekts zusammen. Er hatte im November 2011 die Zhejiang und Tongji Universität besucht und zusammen mit dem Dez VI (Internationales), das den Prozess der Internationalisierung federführend betreut, und der Lenkungsgruppe Internationalisierung die Antragstellung vorbereitet. Wichtig sei dabei vor allem, Internationalisierung nicht nur als Mobilität und Austausch zwischen Hochschulen zu verstehen, betonte Bremmer. Vielmehr ginge es darum, sich als Hochschule den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen zukünftigen Herausforderungen zu stellen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um internationales Denken und Agieren im Bereich der Wissenschaft zu fördern.

Das DAAD-Programm "Strategische Partnerschaften und Thematische Netzwerke" dient dem Aufbau und Ausbau von strategischen Partnerschaften mit anderen Universitäten weltweit. Für die Förderung von bis zu 250.000 Euro jährlich haben sich 117 deutsche Universitäten beworben. Es wurden 21 Projekte ausgewählt, die über maximal vier Jahre gefördert werden und an denen Hochschulen aus 29 Ländern beteiligt sind. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das allein im ersten Jahr knapp drei Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Traditionsgemäß ist die Philipps-Universität sowohl für ausländische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen als auch für Studierende aus aller Welt eine bevorzugte Adresse: So studierten zum Antragszeitpunkt in grundständigen Studiengängen 2763 Studierende aus über 120 Nationen in Marburg, knapp 10,6% der knapp 23.000 Studierenden sind ausländische Staatsbürger, ca. 7% sind Bildungsausländer. Individuelle Kooperationsabkommen und Austauschvereinbarungen der Marburger Universität mit Hochschulen in mehr als zwei Dutzend Ländern eröffnen sowohl ausländischen als auch Marburger interessierten Studierenden die Möglichkeit, außerhalb der Landesgrenzen akademische Erfahrungen zu sammeln. Die Philipps-Universität unterhält Kooperationsverträge auf Hochschulebene mit 68 Hochschulen im außereuropäischen Ausland und ERASMUS-Verträge mit 210 europäischen Hochschulen. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl von Kooperationsverträgen auf Fachbereichs- und Institutsebene.

Weitere Informationen:

DAAD-Programm: http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2013/22981.de.html
Internationalisierungsstrategie der Philipps-Universität: http://www.uni-marburg.de/international/ueberuns/profil/intstrategie.pdf
Lenkungsgruppe Internationalisierung: http://www.uni-marburg.de/international/ueberuns/profil/lenkungsgruppe
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