Sonntag, 28. Mai 2017


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Frank Bremmer ist neuer Vizepräsident

Der Physikprofessor verantwortet zukünftig das Ressort für Forschung, Wissenstransfer und Nachwuchs

(lifePR) (Marburg, ) Bereits im ersten Wahlgang votierten 25 Senatmitglieder für Frank Bremmer als neuen Vizepräsidenten für Forschung, Wissenstransfer und Nachwuchs. Von 31 abgegebenen Stimmen war eine ungültig, während sich drei enthielten und zwei mit Nein stimmten.

Bremmer ist seit 2001 Professor für Angewandte Physik und Neurophysik am Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg und seit 2009 Direktor des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg und Prodekan des Fachbereichs Physik.

Als Vizepräsident will er Marburg national und international noch sichtbarer als Forschungsstandort machen. "Wir müssen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Rat und Tat zur Seite stehen und ein ermutigendes Umfeld für sie schaffen", erklärte Bremmer bei seiner Kandidatur. Dabei betonte er, dass diese Rahmenbedingungen je nach Fach sehr unterschiedlich sein können. Für die Nachwuchsförderung sieht er mit den Graduiertenzentren und der Marburg Research Academy bereits gute Voraussetzungen geschaffen: "Diesen Vorsprung müssen wir halten und weiter ausbauen."

Bremmer studierte Physik und im Nebenfach Physiologie an der Universität Marburg. Nach der Promotion 1994 in Biologie an der Ruhr-Universität Bochum, einem zweijährigen PostDoc am CNRS - Collège de France und einer Assistentenstelle am Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie in Bochum erhielt er 2000 die venia legendi in Neurobiologie. 2001 nahm er den Ruf als Professor für Angewandte Physik und Neurophysik am Fachbereich Physik der Philipps-Universität Marburg an und ist seit 2004 Sprecher des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs 885 "Neuronale Repräsentation und Handlungssteuerung - NeuroAct" und seit 2005 Stellvertretender Sprecher der DFG-Forschergruppe 560 "Wahrnehmung und Handlung".

Die dreijährige Amtszeit des Neugewählten wird den Umfang einer Dreiviertelstelle haben und am 15. April 2010 beginnen. Der 46-Jährige wurde von der Präsidentin der Philipps-Universität als einziger Kandidat zur Wahl vorgeschlagen. Das Amt ist vorzeitig freigeworden, da die bisherige Vizepräsidentin für Forschung seit Februar 2010 Präsidentin der Universität Marburg ist.

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