Italien an der Elbe: Das 7. Philharmonische Konzert mit Alejo Pérez

(lifePR) ( Hamburg, )
Erstmals am Dirigentenpult des Philharmonischen Staatsorchesters: Alejo Pérez dirigiert das 7. Philharmonische Konzert am 18. und 19. März 2018 in der Elbphilharmonie und gibt gleichzeitig sein Debüt bei Hamburgs ältestem Klangkörper. Während an der Staatsoper bereits die Italienischen Opernwochen in vollem Gange sind, stehen dann auch im Konzert vier Italiener auf dem Programm: Mit Puccini, Busoni, Respighi und Berio weht ein Hauch Italien an die Elbe. Die Neuen Vocalsolisten Stuttgart übernehmen dazu den Gesangspart in Berios Sinfonia für acht Singstimmen und Orchester.

Was wäre die europäische Musikgeschichte ohne Italien? Italienische Komponisten trugen maßgeblich zur Ausprägung einer selbstständigen Instrumentalmusik bei. Doch während sich im deutschsprachigen Raum die Instrumentalmusik etablierte, gewann im sangesfreudigen Italien die Vokalmusik mit der Oper die Oberhand. Erst im 20. Jahrhundert gab es hier Ansätze zu einer neuen Instrumentalmusik. In der Avantgardeszene haben Italiener dann kräftig mitgemischt, wie vor allem Luigi Nono oder Luciano Berio, der in seiner „Sinfonia“ von 1968 eine Offenheit gegenüber allen Traditionen vertrat, um daraus dann wieder ganz neue Entwicklungsperspektiven zu gewinnen.

Der 43-jährige Dirigent Alejo Pérez ist sowohl im Opern- als auch im Konzertrepertoire zuhause. Zuletzt war der gebürtige Argentinier wiederholt Gast bei den Salzburger Festspielen – 2015 mit Massenets Werther und 2016 mit Gounods Faust am Pult der Wiener Philharmoniker – und am Téatro Colón mit Parsifal und Der Rosenkavalier, sowie bei seinen Debüts an der Semperoper Dresden mit Carmen und an der Lyric Opera of Chicago mit Eugen Onegin. Zu den zahlreichen internationalen Orchestern, die Alejo Pérez in den letzten Jahren geleitet hat, gehören Ensembles wie das Philharmonia Orchestra London, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und zahlreiche weitere.

Ebenfalls im Konzert- und Opernrepertoire zuhause sind die Neuen Vokalsolisten Stuttgart. In der Saison 2017/18 bringen die Neuen Vocalsolisten rund 20 Werke zur Uraufführung. Ihre Konzertreisen führen die Sänger in zahlreiche Länder Europas, sowie nach New York, Peking und Tel Aviv. Um dem Neuen den Weg zu bereiten, pflegen die Neuen Vocalsolisten den beständigen Austausch mit arrivierten und jungen Komponisten bei der Recherche nach neuen Klängen, Stimmtechniken und vokalen Ausdrucksformen.

Die Philharmonischen Konzerte sind ausverkauft. Wir bemühen uns, Pressekarten im Rahmen einer Berichterstattung nach Möglichkeit zur Verfügung zu stellen.

Die Termine im Überblick:

7. Philharmonisches Konzert

So 18. März 2018, 11 Uhr, Elbphilharmonie, Großer Saal
Mo 19. März 2018, 20 Uhr, Elbphilharmonie, Großer Saal

Giacomo Puccini: Capriccio sinfonico
Ferruccio Busoni: Berceuse élégiaque op. 42
Ottorino Respighi: Pini di Roma
Luciano Berio: Sinfonia für acht Singstimmen und Orchester

Alejo Pérez, Dirigent
Neue Vocalsolisten Stuttgart
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
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