Zwischenbericht Q1 - 2011/12 (1. Oktober 2011 - 31. Dezember 2011)

(lifePR) ( Hagen, )
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- Positives Weihnachtsgeschäft führt zu guter Basis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres

- Konzernumsatz um 1,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen: Deutliches Wachstum in Deutschland bei Douglas (+4,9 %) und Christ (+10,6 %) Dynamischer Anstieg der Online-Umsätze (+21 %) auf über 80 Millionen Euro
- EBITDA ohne Russland-Effekt mit 173,6 Millionen Euro auf Vorjahresniveau: Vorjahreswert durch Einmalertrag aus der Veräußerung der Parfümerie- gesellschaften in Russland begünstigt (22,3 Millionen Euro) Ergebnis von Christ deutlich verbessert Ergebnis von Thalia durch Umsatzverschiebungen ins Internet belastet

- Buchbereich vor großen Herausforderungen

- Prognose für Geschäftsjahr 2011/12 bestätigt

- Leichte Umsatzsteigerung auf über 3,4 Milliarden Euro
- EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 200 bis 250 Millionen Euro

"Die DOUGLAS-Gruppe ist insgesamt zufriedenstellend ins Geschäftsjahr 2011/12 gestartet", sagte Dr. Henning Kreke, Vorsitzender des Vorstandes, anlässlich der Vorlage des Quartalsberichtes. Im ersten Quartal (1. Oktober bis 31. Dezember 2011), das auch das wichtige Weihnachtsgeschäft beinhaltet, stieg der Konzernumsatz um 1,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Bereinigt um die veräußerten Parfümerien in Russland ergab sich ein Anstieg von 2,8 Prozent. In der vergleichbaren Betrachtung übertrafen die Umsätze den Vorjahreswert um 2,1 Prozent.

Die Online-Shops der DOUGLAS-Gruppe trugen mit einem Umsatzplus von 21 Prozent auf über 80 Millionen Euro zur ordentlichen Entwicklung bei. Ihr Anteil am Konzernumsatz erreichte im Berichtszeitraum rund 7 Prozent.

"Besonders erfreulich war die Entwicklung in unserem wichtigen Heimatmarkt Deutschland", so Dr. Henning Kreke weiter. Hier stiegen die Umsätze um insgesamt 4,1 Prozent und vergleichbar um 3,8 Prozent auf 814 Millionen Euro. Die Auslandsumsätze gingen zwar aufgrund des Verkaufs der Parfümerien in Russland und der anhaltenden Konsumschwäche in einigen Märkten um 4,2 Prozent auf knapp 380 Millionen Euro zurück (ohne Parfümerien in Russland: +0,3 Prozent). Die vergleichbare Entwicklung lag mit -1,1 Prozent leicht unter dem Vorjahr.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der DOUGLAS-Gruppe erreichte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 173,6 Millionen Euro nach 199,0 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge - also das Verhältnis von EBITDA zum Umsatz - reduzierte sich entsprechend von 16,9 Prozent auf 14,5 Prozent. Hierbei ist das Ergebnis des Vorjahres allerdings durch einen Einmalertrag aus der Veräußerung der Parfümerieaktivitäten in Russland (22,3 Millionen Euro) begünstigt. Ohne den positiven Einmaleffekt im Vorjahr lag das Ergebnis auf Vorjahresniveau.

"Alles in allem haben wir uns mit dieser Entwicklung im ersten Quartal eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres geschaffen", so Dr. Henning Kreke. "Auf Basis der bisherigen Umsatz- und Ergebnisentwicklung bestätigt der Vorstand daher die Prognose, die im Geschäftsbericht 2010/11 für das Geschäftsjahr 2011/12 abgegeben wurde. Trotz der anhaltend großen strukturellen Herausforderungen für die gesamte Buchbranche erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr eine leichte Umsatzsteigerung der DOUGLAS-Gruppe auf über 3,4 Milliarden Euro sowie ein EBITDA von 200 bis 250 Millionen Euro."

Von dem für das Geschäftsjahr 2011/12 zur Verfügung stehenden Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro wurden im ersten Quartal 27,2 Millionen Euro in 24 Neueröffnungen (Vorjahr: 25) sowie in Flächenerweiterungen und Modernisierungen des bestehenden Filialnetzes investiert.

Entwicklung und Ausblick in den Geschäftsbereichen

Die Umsätze der 1.184 Douglas-Parfümerien erreichten mit rund 658 Millionen Euro trotz der Veräußerung der russischen Parfümerien nahezu das Vorjahresniveau (ohne Russland: +2,5 Prozent). Sehr erfreulich entwickelten sich die Online-Umsätze, die gegenüber dem Vorjahr um 48 Prozent auf über 32 Millionen Euro stiegen.

Die Parfümerien im Inland verzeichneten eine erfreuliche Entwicklung und steigerten den Umsatz um 4,9 Prozent auf 358 Millionen Euro. Im Ausland erzielten die Douglas-Parfümerien einen Umsatz von 300 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 5,9 Prozent, der im Wesentlichen auf die Veräußerung des russischen Filialnetzes zurückzuführen ist. Bereinigt um diesen Effekt lagen die Umsätze auf Vorjahresniveau. Die Umsatzzuwächse der Douglas-Parfümerien in Österreich, den Niederlanden, der Türkei und im Baltikum konnten die unbefriedigende Entwicklung in Italien, Spanien, Portugal und der Schweiz nahezu ausgleichen. Im ersten Quartal wurden 19 Parfümerien neu eröffnet, davon 17 im Ausland, insbesondere in Polen, Frankreich und Rumänien.

Insgesamt stehen im laufenden Geschäftsjahr rund 75 Millionen Euro für insgesamt rund 40 neue Douglas-Parfümerien, die Modernisierung des bestehenden Filialnetzes sowie den Ausbau der Online-Aktivitäten zur Verfügung. Im Rahmen der Sortimentsoptimierung soll der Anteil der Exklusiv- und Eigenmarken am Gesamtumsatz von heute 14 Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren auf etwa 20 Prozent erhöht werden. Ein weiterer strategischer Schwerpunkt ist zudem die Weiterentwicklung der Multichannel-Aktivitäten im In- und Ausland.

Die Thalia-Gruppe steigerte im ersten Quartal ihren Umsatz um 1,0 Prozent auf 321 Millionen Euro. Hierzu trugen Deutschland mit einem Umsatzanstieg von 0,5 Prozent und das Ausland mit 2,8 Prozent bei. Die Online-Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf über 45 Millionen Euro.

Die anhaltende Umsatzverschiebung aus dem stationären Handel ins Internet sowie die zuneh-mende Bedeutung von eBooks stellen Thalia - wie die gesamte Buchbranche - vor große Herausforderungen. Thalia hat daher bereits erste Maßnahmen eingeleitet, um sich für diese Herausforderungen zu rüsten. Hierzu zählen im stationären Filialgeschäft Flächenopti-mierungen, Untervermietungen und Standortschließungen sowie der moderate Ausbau der Nonbook-Sortimente.

Die Christ-Juweliergeschäfte setzten auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 ihre sehr gute Entwicklung fort. Mit einem Plus von fast 11 Prozent stiegen die Umsätze auf rund 138 Millionen Euro. Entscheidend für die im Branchenvergleich überdurchschnittlich gute Umsatzentwicklung waren die hohe Beratungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die erfolgreiche Exklusiv- und Trendmarkenstrategie.

Im Geschäftsjahr 2011/12 will Christ rund 15 Millionen Euro in die weitere Modernisierung des bestehenden Filialnetzes, in den Ausbau der eCommerce-Aktivitäten sowie in die Neueröffnung von mindestens fünf Juweliergeschäften investieren. Im stationären Bereich kommt der Entwicklung neuer Vertriebskonzepte weiterhin eine große Bedeutung zu. Die erfolgreiche Sortimentsstrategie bleibt ein wichtiges Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb. Daher soll der Anteil der Exklusiv- und Eigenmarken weiter erhöht werden.

Die AppelrathCüpper-Modehäuser erzielten im ersten Quartal mit einem Umsatz von 35,3 Millionen Euro nahezu das Vorjahresniveau. Vergleichbar - also ohne Einbeziehung des im Januar 2011 geschlossenen Modehauses in Solingen - erhöhten sich die Umsätze um 2,4 Prozent.

AppelrathCüpper wird die erfolgreiche Neupositionierung seiner 13 Modehäuser konsequent fortführen. Zu diesem Zweck sind im laufenden Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von rund 3 Millionen Euro für Ladenbau, Warenpräsentation und den Relaunch des Online-Shops www.appelrath.com vorgesehen. Darüber hinaus setzt AppelrathCüpper auf den Ausbau der Warengruppe Accessoires.

Die Hussel-Confiserien steigerten die Umsätze in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 um 2,0 Prozent auf 41,3 Millionen Euro. Bereinigt um Flächenveränderungen erhöhten sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr aufgrund des erfreulichen Weihnachtsgeschäftes um 4,3 Prozent.

Fortsetzen wird Hussel im laufenden Geschäftsjahr auch die erfolgreich begonnene Neukonzeption von Sortiment und Ladenbau. Für die Umsetzung des neuen Shop-Konzeptes im Zuge der geplanten Modernisierung zahlreicher Filialen sowie für die Eröffnung von bis zu fünf Confiserien steht ein Investitionsbudget von 5 Millionen Euro bereit.
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