DOUGLAS-Gruppe weiter auf Kurs

(lifePR) ( Hagen, )
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Positive Umsatzentwicklung fortgesetzt:

- Umsatzzuwachs von 2,8 Prozent per Ende April nach zufriedenstellendem Ostergeschäft
- Umsatzplus per Ende März bei 2,1 Prozent trotz fehlender Osterumsätze
- Douglas Deutschland, Christ und Online-Umsätze tragen das Wachstum

Ergebnis vor Steuern (EBT) per Ende März trotz Osterverschiebung bei 121,4 Mio. Euro

CEO Dr. Henning Kreke: "Wir liegen mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung per Ende April weiter auf Kurs und bestätigen daher unsere Prognose."

Prognose für das Geschäftsjahr 2010/11:

- Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent
- Ergebnis vor Steuern (EBT) von rund 140 Mio. Euro

Die DOUGLAS-Gruppe ist mit dem Verlauf des Ostergeschäftes zufrieden und verzeichnet nach Ablauf der ersten sieben Monate des Geschäftsjahres 2010/11 (1. Oktober 2010 bis 30. April 2011) ein Umsatzplus von 2,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Fläche - hierbei werden nur die im Berichts- und Vergleichszeitraum bestehenden Filialen betrachtet - wurden die Umsätze per Ende April um 1,7 Prozent übertroffen.

In Deutschland stiegen die Umsätze per Ende April um 4,6 Prozent (vergleichbar: +3,2 Prozent). Im Ausland hingegen war mit -0,7 Prozent (vergleichbar: -1,2 Prozent) ein leichtes Umsatzminus zu verzeichnen.

Beim Vergleich der Halbjahreszahlen mit dem Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass das diesjährige Ostergeschäft vollständig in den Monat April und damit in das dritte Berichtsquartal fiel. Im Vorjahr gingen die Osterumsätze dagegen nahezu vollständig in das zweite Berichtsquartal ein. Vor diesem Hintergrund zeigte sich Dr. Henning Kreke, Vorsitzender des Vorstandes der DOUGLAS HOLDING, durchaus zufrieden: "Wir sind mit der Entwicklung im ersten Halbjahr recht zufrieden. Durch die Osterverschiebung in den April blieb das Ergebnis per Ende März zwar erwartungsgemäß hinter dem Vorjahr zurück. Per Ende April liegen wir aber weiter im Rahmen unserer Erwartungen und bestätigen daher unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr."

Danach erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2010/11 ein Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von rund 140 Millionen Euro.

Entwicklung im 1. Halbjahr 2010/11 (1. Oktober 2010 bis 31. März 2011)

Für die DOUGLAS-Gruppe verlief die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 trotz des fehlenden Ostergeschäftes recht ordentlich. Die Nettoumsätze stiegen um 2,1 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Fläche entspricht dies einem Anstieg um 0,9 Prozent.

"Wir haben uns vor allem in Deutschland sehr gut geschlagen. Insbesondere die Douglas- Parfümerien und Christ-Juweliergeschäfte, aber auch die AppelrathCüpper-Modehäuser erzielten gute Zuwächse. Zudem sind die Online-Umsätze durch den raschen Ausbau der Multichannel- Konzepte unserer Vertriebslinien im ersten Halbjahr um 34 Prozent gestiegen", zeigte sich Dr. Henning Kreke auch mit den Internet-Umsätzen zufrieden: "Der Anteil der Online-Umsätze am Gesamtumsatz lag im ersten Halbjahr bei rund 6 Prozent." In den nächsten drei Jahren soll dieser Anteil auf rund 10 Prozent gesteigert werden.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte aufgrund des fehlenden Ostergeschäftes im Berichtszeitraum mit 121,4 Millionen Euro erwartungsgemäß das Vorjahresniveau von 130,2 Millionen Euro nicht ganz erreichen (Vorjahr bereinigt um den Einmaleffekt aus der Neubewertung der buch.de-Anteile in Höhe von 6,1 Millionen Euro).

"Alles in allem sind wir mit der Ergebnisentwicklung per Ende März recht zufrieden. Douglas konnte erfreulicherweise trotz der Verschiebung des wichtigen Ostergeschäfts das Vorjahresergebnis fast erreichen. Christ und AppelrathCüpper konnten ihre Vorjahresergebnisse sogar übertreffen", kommentierte Dr. Henning Kreke. Dagegen verfehlte Thalia das Vorjahresergebnis deutlich. Hauptgrund dafür war die branchenweit anhaltend unbefriedigende Umsatzentwicklung vor allem im Inland. Darüber hinaus belastete die weiter steigende Verschiebung der Umsätze ins Internet das Ergebnis. Bei Hussel schlug sich das fehlende Ostergeschäft in einem Ergebnisrückgang nieder.

Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) des DOUGLASKonzerns stieg - aufgrund des Einmalertrages aus der Desinvestition der Gesellschaften in Russland - von 202,2 Millionen Euro im Vorjahr auf 206,9 Millionen Euro im Berichtszeitraum.

Die EBITDA-Marge - also das Verhältnis von EBITDA zum Umsatz - lag mit 11,0 Prozent auf Vorjahresniveau.

Das Investitionsvolumen der DOUGLAS-Gruppe erreichte zum Ende des Berichtszeitraumes 55,3 Millionen Euro nach 45,5 Millionen Euro im Vorjahr. Neben der Eröffnung von 34 neuen Fachgeschäften (Vorjahr: 49) flossen die Mittel insbesondere in die Flächenerweiterung und Modernisierung des bestehenden Filialnetzes. Per Ende März 2011 betrieb die DOUGLAS-Gruppe 1.927 Fachgeschäfte und beschäftigte 23.745 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Umsatzentwicklung in den Geschäftsbereichen

Das für die Vertriebslinien der DOUGLAS-Gruppe wichtige Ostergeschäft fiel in diesem Jahr in den April, während es im Vorjahr nahezu vollständig in den März einging. Um einen möglichst vergleichbaren Überblick zu ermöglichen, wird im Folgenden die kumulierte Umsatzentwicklung nach sieben Monaten - also per Ende April - dargestellt.

Die knapp 1.200 Douglas-Parfümerien erzielten in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 1,0 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Die inländischen Parfümerien verzeichneten ein Umsatzplus von 4,8 Prozent. Im Ausland gingen die Umsätze um 2,8 Prozent zurück.

Im Geschäftsbereich Bücher stiegen die Umsätze in den über 290 Thalia-Buchhandlungen sowie den Online-Shops in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 4,5 Prozent auf rund 582 Millionen Euro. In Deutschland wurden dabei Umsätze in Höhe von 440 Millionen Euro realisiert, was einem Zuwachs von 3,2 Prozent entspricht. Im Ausland erhöhten sich die Umsätze um 8,6 Prozent auf 142 Millionen Euro.

Im Geschäftsbereich Schmuck gelang es den mehr als 200 Christ-Fachgeschäften, ihre gute Entwicklung fortzusetzen und ihre Umsätze um 10,1 Prozent auf 214 Millionen Euro zu steigern.

Auch der Modebereich setzte in den 13 Damenmodehäusern von AppelrathCüpper seinen Aufwärtstrend fort und erzielte bei einem Umsatz von knapp 77 Millionen Euro ein Umsatzplus von 2,4 Prozent.

Im Geschäftsbereich Süßwaren profitierten die rund 250 Hussel-Confiserien im April vom Ostergeschäft und konnten das aufgelaufene Umsatzminus zum Halbjahr (-5,8 Prozent) per Ende April deutlich reduzieren. Ende April stand bei einem Umsatz von 68 Millionen Euro noch ein Umsatzminus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu Buche.

Ausblick

"Wir sind mit der Entwicklung in den ersten sieben Monaten durchaus zufrieden", fasst Dr. Henning Kreke abschließend zusammen und ergänzt: "Mit einer Eigenkapitalquote von 46 Prozent und unserer soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir auch weiterhin gut aufgestellt, unsere Position als eine führende europäische Lifestyle-Gruppe im stationären und im Online-Handel nachhaltig und wertorientiert auszubauen."

Dafür steht im Geschäftsjahr 2010/11 ein Investitionsvolumen von rund 125 Millionen Euro zur Verfügung. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf den Douglas-Parfümerien. Nach dem Ausstieg aus Dänemark, den USA und Russland verfügen die Parfümerien jetzt wieder über ein Länderportfolio mit vielversprechendem Potenzial. Dieses soll durch Neueröffnungen, die Modernisierung des Filialnetzes sowie den internationalen Ausbau des Online-Vertriebs ausgeschöpft werden. Im Buchbereich steht die Thalia-Gruppe vor großen Herausforderungen. Um die marktführende Position weiter zu festigen, werden die erfolgreiche Multichannel- Strategie zügig vorangetrieben, zusätzliche Sortimente aufgenommen und das eBook-Geschäft forciert. Im Schmuckbereich sollen ein erweitertes Serviceangebot - auch online - und Modernisierungen Umsatzzuwächse auf dem wichtigen deutschen Markt generieren. Ziel im Modebereich ist die Neuausrichtung mit optimierter Warenpräsentation und gezielter Sortimentserweiterung, die durch intensives Marketing flankiert und durch den AC-Online-Shop unterstützt wird. Im Süßwarenbereich liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung des neuen Ladenbaukonzeptes mit neuem Design.
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