Freitag, 22. September 2017


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Halbzeitbilanz OSTRALE Biennale O17

Besucherzahlen: OSTRALE erneut auf Rekordkurs / Bilanz / Ausblick / Veranstaltungen im September

Dresden, (lifePR) - Die Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE, die erst im Vorjahr Besucherrekord feierte, ist erneut auf Rekordkurs. Begleitet von einer weiter gestiegenen internationalen Aufmerksamkeit zeichnen sich nach der ersten Hälfte der diesjährigen Ausstellungszeit nochmals steigende Besucherzahlen ab. Am Montagabend hatten bereits ca. 13.000 Gäste (davon ca. 4.000 Schüler) die diesjährige Biennale gesehen, mehr, als in der ersten Hälfte im letzten Jahr. Im Vorjahr hatte die OSTRALE insgesamt ca. 25.000 Besucher begrüßen können (2015: ca. 20.000). Die Ausstellung ist in diesem Jahr nur noch bis zum 1. Oktober geöffnet. Ob die OSTRALE Biennale weiterhin stattfinden kann und ob 2019 geeignete Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stehen, ist trotz leicht gestiegener Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden noch immer unklar.

Die OSTRALE-Direktorin Andrea Hilger freut sich: „Obwohl die Veranstaltung in diesem Jahr 21 Tage kürzer ist als im Vorjahr, konnten wir bis zur Halbzeit am Montagabend (28.8.) bereits ca. 13.000 Besucher zählen, mehr als die Hälfte der letztes Jahr insgesamt erreichten Besucherzahl.“ In diesem Jahr dauert die OSTRALE 66 Tage, im Vorjahr 2016 hatte sie an insgesamt 87 Tagen geöffnet.

„Besonders freut uns, dass der gestiegene Zuschauerzuspruch aus nah und fern mit zahlreichen Statements ebenso von privat kunstinteressierten Besuchern wie auch von solchen aus dem Kulturbereich verbunden ist, die die weiter gestiegene Qualität der Ausstellung loben“, so Andrea Hilger. Auch von den zahlreichen Kunstlehrerinnen und -lehrern aus ganz Sachsen und darüber hinaus, die die Biennale im Rahmen des Unterrichtes mit ihren Schulklassen besuchen, wird der OSTRALE eine erneut gestiegene Qualität der Ausstellung bestätigt. Dipl.-Päd. Katrin Velebil, Lehrerin an der Oberschule der Stadt Leipzig in der Georg-Schwarz-Straße: „Ich war wieder begeistert. Es ist eine außergewöhnliche Präsentation von Kunst in ihrer Vielfalt. … Dieses Jahr widmet sich ein Großteil der Ausstellung den uns alle beschäftigenden Themen Krieg, Flucht, Tod, Unterdrückung …. Das ist schon schwere Kost, zeigt aber auch eine große Reife der jungen Künstler.“

Zukunft fraglich durch Unterfinanzierung

Die erreichten Erfolge der OSTRALE-Macher sind umso größer einzuschätzen, da die von einem kleinen Team von Idealisten organisierte, nicht institutionelle Kunstausstellung trotz einer leicht gestiegenen Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden weiterhin deutlich unterfinanziert ist, was langfristige Planungen und damit eine Sicherung der Biennale unmöglich macht. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert die OSTRALE Biennale bislang gar nicht, auch vom Bund gibt es keine Zuschüsse.

Ausweichquartier noch nicht bekannt

Neben der Finanzierung ist auch die Frage nach einem Ausweichquartier für die nächste OSTRALE Biennale 2019 in Dresden weiterhin ungeklärt, was angesichts der für eine Ausstellung dieser Qualitäts- und Größenordnung nötigen Planungszeiten zusätzliche Probleme schafft, wie die Veranstalter mitteilen.

„Die Zukunft der OSTRALE ist damit trotz enormer Aufwendungen von Förderern aus der privaten Wirtschaft leider weiterhin ungewiss.“, so Dr. Bernd Kugelberg, Schneider + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft und Sprecher der OSTRALE.freunde.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Anlage.

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