ONE-Jugendbotschafter aus ganz Deutschland tragen den Kampf gegen Armut ins EU-Parlament

Interviews möglich

(lifePR) ( Berlin, )
Kommendes Wochenende kommen über 200 Jugendbotschafter und –botschafterinnen der entwicklungspolitischen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE in Brüssel zusammen. Sie reisen aus der ganzen Welt an, um im Parlament der Europäischen Union (EU) für den Kampf gegen extreme Armut und eine Erhöhung der EU-Hilfen zu werben. Es sind über 40 Jugendbotschafter*innen aus Deutschland dabei. Am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut (17. Oktober) werden sie dort mehr als 100 EU-Abgeordnete treffen. Ihr Ziel ist, die Abgeordneten für den Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten zu gewinnen, insbesondere in Subsahara-Afrika.

220 junge ONE-Aktivist*innen aus ganz Europa treffen sich in Brüssel mit Mitgliedern des EU-Parlaments, um für ein starkes Entwicklungsbudget im EU Haushalt für 2018 zu streiten, der derzeit verhandelt wird. Sowohl die EU-Kommission als auch der Rat der EU schlagen Kürzungen bei der Entwicklungshilfe vor. ONE ruft das Europäische Parlament dazu auf, diese Kürzungen abzulehnen, bevor die Einigungs-Verfahren der drei Institutionen beginnen. Unterstützt werden die ONE-Jugendbotschafter*innen von knapp 60.000 EU-Bürger*innen, die in einer Petition fordern, dass das nächste EU-Budget eine gleichberechtigte und gerechte Zukunft für alle ermöglichen soll.

Vor den Treffen mit den EU-Parlamentarier*innen lernen die ONE-Jugendbotschafter*innen in verschiedenen Workshops, wie sie mit Hilfe von Kampagnen und Lobbyarbeit effektiv für die Ärmsten der Welt eintreten können.

Die Entscheidung über das EU-Budget wird große Auswirkungen über die Grenzen der Europäischen Union hinaus haben. Afrikas Bevölkerung wird sich bis 2050 auf mehr als 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln. Die Hälfte dieser Menschen wird dann unter 25 Jahre alt sein. Wird in die Bildung, Beschäftigung und gesellschaftliche und politische Beteiligung dieser junge Generation investiert, kann Afrika ein Motor für ein globales Wirtschaftswachstum werden. Dazu muss sich die EU auf einen ehrgeizigen und vorausschauenden Haushalt für 2018 einigen, damit Europa auf Kurs kommt, die extreme Armut bis 2030 zu beenden.

Stephan-Exo-Kreischer, Deutschland-Direktor von ONE, sagt: „Die EU steht an einem Scheideweg. Zusammen mit ihren Mitgliedsstaaten stellt sie weltweit am meisten Entwicklungshilfe bereit. In Anbetracht aktueller Herausforderungen wie Hungersnöte, Fragilität von Staaten, Pandemien und der Unterstützung für Menschen, die aus den genannten Gründen fliehen, benötigen wir einen soliden EU-Entwicklungshaushalt. Nur so kann die EU weiterhin eine Führungsrolle im Kampf gegen Armut einnehmen. Es ist jetzt so wichtig wie noch nie, dass die EU internationale Verantwortung übernimmt. Dafür benötigen wir eine Erhöhung der EU-Entwicklungshilfe und keine Kürzung.“

Interviews mit den ONE-Jugendbotschafter*innen sowie mit Stephan Exo-Kreischer, dem Deutschland-Direktor von ONE, sind möglich.
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