Dienstag, 24. April 2018


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NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima November 2017

NRW-Industrie in Festtagsstimmung

Düsseldorf, (lifePR) - Das Geschäftsklima in Nordrhein-Westfalen hat sich im November zum dritten Mal in Folge verbessert. Vor allem die Industrie zeigt sich in exzellenter Verfassung und hebt den Konjunkturindikator auf ein neues Allzeithoch. Dies spricht für einen erfreulichen Jahresausklang in der NRW-Wirtschaft.

Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima für Nordrhein-Westfalen stieg im November von vormonatlichen 23,2 auf 23,7 Saldenpunkte. Dies bedeutet ein neues Allzeithoch seit dem Erhebungsbeginn im Jahr 1991. Ausschlaggebend hierfür waren die nochmals verbesserten Geschäftserwartungen für das nächste halbe Jahr. Der Teilindikator stieg um 1,4 auf nun 16,0 Zähler. Zudem stuften die Unternehmen ihre derzeitige Lage weiterhin als sehr gut ein, auch wenn die Bewertung von 32,2 auf 31,8 Punkte leicht nachgab.

„Die Industrieproduktion in unserem Bundesland legt weiter stark zu. Nordrhein-Westfalen profitiert dabei in besonderem Maße von der anziehenden Konjunktur unserer Nachbarländer, da dorthin ein Großteil unserer Exporte erfolgt“, erläutert Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. Dieser Befund wird durch die Umfrageergebnisse gestützt. So stiegen die Exporterwartungen und Produktionspläne der Industrie im November merklich an. Das positive Stimmungsbild ist dabei breit gefächert und wird von allen Industriebranchen getragen. Dies spiegelt sich auch durch die sehr hohe Bereitschaft der Unternehmen wider, neue Mitarbeiter einzustellen.

Nachdem die Stimmung im Baugewerbe zuletzt immer neue Höchstwerte erreichte, korrigierte die Branche ihre Einschätzung im November etwas. Sie beurteilte sowohl ihre Lage als auch die Erwartungen schwächer als im Vormonat, wodurch das Geschäftsklima von 21,4 auf weiterhin hohe 14,5 Saldenpunkte sank.

Im Handel ist die Stimmung gemischt. Der Großhandel berichtet von einer anhaltend starken Nachfrage, weshalb in der Branche Zufriedenheit herrscht. Die Stimmung im Einzelhandel erwies sich in den letzten Monaten hingegen als sehr schwankend. Nach dem kräftigen Anstieg im Oktober korrigierte der Wirtschaftszweig seine Einschätzungen im November deutlich nach unten. Der regionale Einzelhandel berichtet von einer sinkenden Nachfrage. Folglich schätzt der Wirtschaftszweig sowohl seine Lage als auch seine Erwartungen für die nächsten Monate schwächer ein.

NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern "Wirtschaft", "Wohnraum" und "Infrastruktur/Kommunen" setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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