Mit Sonnenenergie angetriebenes Spielfeld ist der Pausenhit an Bottroper Grundschule

Deutschlandpremiere dank NRW.BANK-Sponsoring

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Die Schillerschule in Bottrop hat dank des Sponsorings durch die NRW.BANK etwas, das keine andere Schule in Deutschland hat: ein Solar-Spielfeld der Firma Energy Floors aus Rotterdam. Die knapp zwei mal zwei Meter große Fläche aus Photovoltaik-Modulen trägt den englischen Titel „The Gamer“ und bietet den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule vier verschiedene Outdoor-Spiele. Die heißen „Follow the Light“, „Turn off the Light“, „Snake“ und „Tafel-Trainer“. Der neue Pausenhit an der Schillerschule sorgt nicht nur für Spiel und Spaß, er vermittelt auch Wissen rund ums Thema Energie. So können die Grundschüler auf einem Dashboard im Internet ihre Highscores einsehen und gleichzeitig erfahren, wieviel Energie die Solarmodule erzeugt haben.

„Diese Idee unserer niederländischen Nachbarn finde ich großartig und Im Springfeld 9 ist sie bestens umgesetzt“, sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler, der sich heute ein eigenes Bild von der Solarfläche an der Schiller-schule machte. „Die Kinder lernen spielerisch, was nachhaltige Energie ist, und das wiederum ist von großer Bedeutung für uns alle und vor allem für die kommenden Generationen. Ich freue mich sehr, dass nach der Schillerschule im kommenden Jahr auch die Albert-Schweitzer-Schule ein solches Solar-Spielfeld erhalten wird.“

Mit Unterstützung der NRW.BANK wurde das Solar-Spielfeld innerhalb weniger Monate in Bottrop realisiert. „Die Förderung von Kindern ist immer ein Investment in die Zukunft und für uns als Förderbank für Nordrhein-Westfalen ein besonderes Anliegen“, erklärt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Die solarbetriebene Spielfläche passt in die Erlebniswelt von Kindern und ist nicht nur nachhaltig, sondern auch pädagogisch wertvoll.“ Die Grundschüler verbessern durch das Hüpfen auf den Solarfeldern ihre Bewegungsfähigkeit, sie trainieren das Rechnen und bekommen ein Verständnis von Sonnenenergie.

Burkhard Drescher, Geschäftsführer der ICM, erläuterte, wie die Innovation City Management GmbH (ICM) auf das Projekt aufmerksam wurde: „Unser InnovationCity-Ansatz ist, immer über den Tellerrand zu blicken und neue Ideen, Technologien und Projekte zu entdecken. In Rotterdam sind wir auf Energie erzeugende Tanzflächen gestoßen und haben uns gedacht, dass wir so etwas in der Art auch in der InnovationCity Ruhr haben wollen.“

„The Gamer“ besteht aus neun begehbaren Solarmodulen mit einer Leistung von jeweils 35 Watt Peak. Die Module sind 60 mal 60 cm groß und mit einer Schicht aus festem Antirutsch-Sicherheitsglas versehen. Die gesamte Fläche ist mit Sensoren ausgerüstet, die auf Bewegungen reagieren und so das Spielen auf der Fläche schnell und interaktiv gestalten. Das Spielfeld ist an das lokale Stromnetz angeschlossen. Wieviel Energie es liefert, zeigt ein Dashboard im Internet. Mit der gewonnenen Energie wird es auch beleuchtet.
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