50 Jahre NORD/LB

(lifePR) ( Hannover, )
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Fusion von vier niedersächsischen Instituten am 1. Juli 1970


Hilbers: „Bank spielt wichtige Rolle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie“


Bürkle: „Umbau des Konzerns liegt voll im Plan, Zwischenziel beim Personalabbau erreicht“



Die Gründung der NORD/LB Norddeutsche Landesbank jährt sich am morgigen Mittwoch zum fünfzigsten Mal. Am 1. Juli 1970 schlossen sich die Niedersächsische Landesbank Girozentrale, die Braunschweigische Staatsbank, die Hannoversche Landeskreditanstalt sowie die Niedersächsische Wohnungskreditanstalt Stadtschaft zur neuen NORD/LB zusammen. Sie entwickelte sich in der Folge zu einer der führenden deutschen Geschäftsbanken mit Niederlassungen im In- und Ausland.

Reinhold Hilbers, Aufsichtsratsvorsitzender der NORD/LB, gratulierte der Bank zu ihrem Jubiläum und sagte: „In den vergangenen fünf Jahrzehnten haben sich in der Finanzwelt gewaltige Veränderungen vollzogen. Auch die NORD/LB hat sich in dieser Zeit immer wieder verändert. Der aktuell laufende Umbau der Bank ist vermutlich die größte Veränderung, die sie jemals durchlebt hat. Dieser Umbau ist nicht nur Resultat der Kapitalmaßnahmen des vergangenen Jahres. Er ist die Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung, auf massive Veränderungen in den Märkten und in der Arbeitswelt. Die neue NORD/LB wird deutlich schlanker und innovativer sein. Eines aber wird bleiben: Die Nähe zu den Kunden und die regionale Verwurzelung in Norddeutschland. Dies zeigt sich gerade im Moment bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, bei der die NORD/LB eine wichtige Rolle spielt.“

Die NORD/LB hat ihre Konzernstrukturen in den vergangenen drei Jahren bereits deutlich vereinfacht. Hervorzuheben ist insbesondere die zum 1. September 2017 erfolgte vollständige Integration der Bremer Landesbank. Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft hat sich die Bank zudem von verschiedenen Konzerntöchtern getrennt. Gleichzeitig wurde die Bilanzsumme massiv reduziert, allein in den vergangenen drei Jahren um fast 40 Milliarden Euro. Die Bank hat dabei auch einzelne Bereichen wie die Schiffsfinanzierung aufgegeben, bleibt aber in den meisten ihrer traditionellen Geschäftsfelder aktiv. 

Im Zuge des aktuellen Transformationsprogramms NORD/LB 2024 werden zudem rund 500 Millionen Euro in neue IT-Systeme und verschiedene Digitalisierungsinitiativen investiert. Parallel dazu soll die Belegschaft von zuletzt 5.300 Mitarbeitern bis Ende 2023 auf 2.800 Mitarbeiter reduziert werden.

Thomas Bürkle, Vorstandsvorsitzender der NORD/LB, sagte: „Vor Kurzen haben wir ein wichtiges Zwischenziel erreicht. Wir werden den erforderlichen Mitarbeiterabbau vollständig auf freiwilliger Basis durchführen können. Bis Anfang Juni hat eine ausreichend hohe Anzahl unserer Kolleginnen und Kollegen eine Vereinbarung über eine Aufhebung des Arbeitsverhältnisses oder eine ruhestandsnahe Maßnahme unterzeichnet. Anlässlich unseres Jubiläums ist dies eine gute Nachricht.

Bürkle weiter: „Am Ende unserer Transformation wird die NORD/LB kleiner und risikoärmer sein, aber auch effizienter und schlagkräftiger. Wir werden eine leistungsstarke IT haben und uns noch mehr an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten. Unser Fahrplan hat sich durch Corona nicht geändert, wir liegen voll auf Kurs.“
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