Husten und Schnupfen sorgten für Impulse

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
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- Nachfrage nach Grippemitteln stimulierte 2009 das OTC-Geschäft
- LEH und Apotheken verzeichneten leichtes Plus
- Apotheken-Versandhandel verbuchte kräftigen Auftrieb

Der Markt für nicht rezeptpflichtige Arznei- und Gesundheitsmittel in Apotheken (inkl. Apotheken-Versandhandel), Lebensmittelhandel (inkl. Discounter) und Drogeriemärkten hat sich im Gesamtjahr 2009 leicht positiv entwickelt (Umsatz: +2%, Absatz: +1%). Besonders das erste und das letzte Quartal sorgten aufgrund der saisonalen Grippe- und Erkältungswellen für Zuwächse. Über alle Vertriebskanäle erzielten OTC-Produkte mit 1,38 Milliarden verkaufter Verpackungen ein Umsatzvolumen von 7,9 Milliarden Euro. Getrieben wurde die Entwicklung in erster Linie vom rasanten Wachstum des Apotheken-Versandhandels, der die Wettbewerbsstruktur im Gesamtmarkt zunehmend verändert. Im abgelaufenen Jahr setzte dieser Vertriebskanal über eine halbe Milliarde Euro um und steigerte sein Umsatzvolumen gegenüber 2008 um 30 Prozent (Absatz: +31%). Damit beansprucht er inzwischen gut acht Prozent des gesamten Umsatzkuchens in der Selbstmedikation.

In den stationären OTC-Vertriebsschienen blieb die Entwicklung stabil: Das Absatzwachstum lag sowohl in Apotheken wie auch in Lebensmittelhandel und Drogeriemärkten unter einem, das Umsatzplus bei gut einem Prozent. Damit ist es dem Massenmarkt allerdings gelungen, seine Marktbedeutung auf Vorjahresniveau zu stabilisieren. Das stürmische Wachstum des Apotheken-Versandhandels geht also vornehmlich zu Lasten der stationären Apotheken, die noch drei Viertel des Marktes abdecken.

Das Geschäft im OTC-Markt (ohne Versandhandel) florierte vor allem in den ersten und letzten drei Monaten aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Produkten zur Linderung von Erkältungs- und Grippesymptomen - und glich damit vor allem die im dritten Quartal schwache Entwicklung aus. Insbesondere Halsschmerzmittel zeigten kräftige Zugewinne in Umsatz und Absatz; darüber hinaus verzeichneten Grippemittel, Hustenpräparate, Erkältungsbonbons, Schnupfensprays und Augenprodukte überdurchschnittliche Zuwächse. Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass das OTC-Geschäft nach wie vor stark vom Verlauf der saisonalen Erkältungskrankheiten abhängt.

Mit einem Jahresvolumen von rund 39 Milliarden Euro verzeichnete der Gesamtmarkt Pharma- & Healthcare ebenfalls leichte Zuwächse (2,2%) bei stagnierender Absatzentwicklung. Getragen wurde das Umsatzwachstum von den stationären Apotheken (+2,3%) bei den rezeptpflichtigen Arzneimitteln allerdings nur noch über eingelöste Kassenrezepte; die Absätze waren dagegen leicht rückläufig (-1%).
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