Surreale Fotografie, ornamentale Grafik, architektonische Installationen: Niedersachsen unterstützt drei bildende Künstlerinnen und Künstler mit Jahresstipendien

(lifePR) ( Hannover, )
Auch in diesem Jahr unterstützt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur drei vielversprechende bildende Künstlerinnen und Künstler mit Jahresstipendien. Mit dieser Förderung zeichnet das Land besondere künstlerische Begabung, Leistung und Qualität aus und unterstreicht den Stellenwert des Kunststandortes Niedersachsen. Eines der Stipendien erhält eine Künstlerin, die erst in den vergangenen zwei Jahren ihre künstlerische Ausbildung abgeschlossen hat. Die Jahresstipendien sind mit jeweils 12 000 Euro dotiert.

"Mit den Stipendien ermöglichen wir es freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern, sich bis zu ein Jahr lang verstärkt ihren Projekten zu widmen. Diese konzentrierte Arbeitsphase ist eine gute Vorbereitung für den Start ins künstlerische Berufsleben. Zugleich zeigt die Förderung, dass Niedersachsen als Schaffensort für Künstler besonders attraktiv ist", sagt Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. Sie dankte der neuberufenen Niedersächsischen Kunstkommission für die Auswahl der Stipendiaten.

Ein Jahresstipendium geht an die Künstlerin Carina Brandes, Jahrgang 1982, die von 2003 bis 2009 an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig studierte. Von 2009 bis 2011 absolvierte sie ein Meisterstudium bei Prof. Walter Dahn. Carina Brandes arbeitet mit Mitteln der analogen Schwarzweißfotografie. Ihre surrealen Fotografien erinnern an Standbilder aus alten Filmen. Meist ist die Künstlerin darin selbst auch Akteurin. Dabei geht es ihr jedoch keinesfalls um Selbstportraits. Vielmehr eröffnet Carina Brandes mit ihren Arbeiten eine Perspektive auf etwas, das jenseits des Alltäglichen entdeckt werden kann.

Der in Braunschweig lebende Künstler Sebastian Körbs erhält ein weiteres Jahresstipendium. Er wurde 1984 geboren und studierte von 2006 bis 2012 Freie Kunst an der HBK Braunschweig. Nach seinem Studium war er Meisterschüler bei Prof. Bogomir Ecker. Körbs beschäftigt sich in seinen grafischen Arbeiten mit dem Thema Raum. Dabei interessieren ihn Vorstellungen von Raum und ihre Darstellung. In unterschiedlichen Medien setzt er sich beispielsweise mit osmanischer Ornamentik auseinander, deren abstrakte Grundmuster sich in seinen Werken widerspiegeln.

Das dritte Jahresstipendium erhält die Künstlerin Isabel Nuño de Buen. Die 1985 in Mexiko Stadt geborene Künstlerin, die derzeit in Braunschweig wohnt, studierte von 2008 bis 2013 Freie Kunst an der HBK Braunschweig. Im Anschluss war sie Meisterschülerin bei Prof. Bogomir Ecker. In Installationen und Objekten sowie Fotografien und Zeichnungen thematisiert Isabel Nuño de Buen das vielseitige Verhältnis des Menschen zu seinen Bauten. Dazu gestaltet sie architektonische Gebilde aus unterschiedlichen Materialien, die an archaische Höhlen erinnern.
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