Wirtschaftsministerium fördert Wachstum und Arbeitsplätze: 55,7 Millionen Euro für Unternehmen, Infrastruktur, Tourismus und regionale Projekte

(lifePR) ( Hannover, )
Mit fast 56 Mio. Euro fördert das Wirtschaftsministerium einzelbetriebliche Investitionen, Vorhaben der touristischen und wirtschaftsnahen Infrastruktur sowie regionale Wachstumsprojekte. Die Mittel stammen zum größten Teil aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und darüber hinaus aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Erklärtes Ziel der GRW ist es, Arbeitsplätze in strukturschwächeren Regionen zu schaffen.

Insgesamt konnten 79 Anträge aus den genannten Bereichen berücksichtigt werden. Das teilte der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, nach der zweiten Projekt-Einplanungsrunde dieses Jahres am heutigen Freitag mit. Lies weiter: "Mit diesen Mitteln der öffentlichen Hand werden in den nächsten zwei Jahren Gesamtinvestitionen in Höhe von 272 Mio. Euro ausgelöst. Das Geld wird in Projekte investiert, die vorhandene Arbeitsplätze in innovativen Unternehmen schaffen und die die niedersächsische Wirtschaft auf Wachstumskurs halten."

So sind 55 Anträge zur einzelbetrieblichen Wirtschaftsförderung mit einem Zuschussvolumen von 27,3 Mio. Euro bewilligt worden, darunter sind auch sechs Hotelförderungen in Nörten-Hardenberg, Nienburg, Aurich-Krummhörn, Dahlenburg, Schiffdorf und Lüneburg. Die mit Abstand größte einzelbetriebliche Förderung entfällt mit 4,45 Mio. € auf ein Ausbauvorhaben der WMU (Weser - Metall - Umformtechnik) GmbH am strukturschwachen Standort Hannoversch Münden. WMU will dort fast 150 neue Arbeitsplätze schaffen. Zuschüsse gibt es z. B. aber auch für andere Investitionsvorhaben in Südniedersachsen, z.B. in Clausthal-Zellerfeld, Goslar, Bevern, Göttingen und Northeim.

Lies: "Die durch das Land unterstützten Investitionen der geförderten Unternehmen werden insgesamt über 800 Arbeitsplätze schaffen, darüber hinaus mehr als 100 Ausbildungsplätze. Das Gesamtvolumen der einzelbetrieblichen Investitionen beträgt gut 210 Mio. Euro, dies wird zu einem erheblichen Investitionsschub im Lande führen."

Der zweite Schwerpunkt der vom Ministerium beschlossenen Maßnahmen ist die Förderung der touristischen Infrastruktur. Hier werden zehn Projekte mit rund sieben Mio. Euro unterstützt. Davon entfallen allein drei Mio. € auf den Neubau des Kurhauses in Bad Bevensen. Mit dem Geld werden aber auch Maßnahmen zur Verbesserung des Loipenspurnetzes im Harz gefördert und insgesamt Investitionen von 14,1 Mio. €. angeschoben.

Des Weiteren wird die Erschließung bzw. bessere Anbindung von Gewerbegebieten (u. a. in Aurich, Emden, Oyten und Winsen) sowie die Errichtung des Innovationsparks Quakenbrück mit einem Volumen von insgesamt ca. 21 Millionen Euro gefördert. Dies löst Gesamtinvestitionen von fast 47 Millionen Euro aus. Lies: "Mit der Erschließung der neuen Gewerbegebiete schaffen wir die Voraussetzungen für weitere Ansiedlungen und geben Wachstumsimpulse für eine ganze Region."

Schließlich fördert das Land im Bereich der sog. regionalen Wachstumsprojekte mit 110.000 Euro als Vorhaben der Süderelbe AG die Entwicklung eines Hafen- und Logistikverbundes der Häfen am Elbe-Seiten-Kanal und mit 300.000 Euro die Projektierungsphase "Wissensvernetzung in Weser-Ems" als Beispiel für eine erfolgreiche innovative Regionalentwicklung. Die Gesamtausgaben für beide Projekte insgesamt summieren sich auf 800.000 Euro.

Beide Einplanungsrunden dieses Jahres addiert, hat das Wirtschaftsministerium eine Fördersumme von 81,5 Millionen Euro bewilligt.
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