Freitag, 25. Mai 2018


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Staatssekretär Müller-Beck über Arbeitsmarktprojekt der Türkischen Gemeinde: "In zwei Jahren über 200 Langzeitarbeitslose mit Migrationshintergrund betreut"

Kiel, (lifePR) - Schleswig-Holsteins Arbeits-Staatssekretär Ralph Müller-Beck hat sich zufrieden mit der bisherigen Bilanz des Arbeitsmarktprojekts der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein gezeigt: "Die Türkische Gemeinde leistet zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten vorbildliche Arbeit", sagte Müller-Beck heute (19. November) anlässlich eines Besuchs der Einrichtung in Kiel-Gaarden. So seien nach knapp zweijähriger Laufzeit an den Standorten Kiel, Neumünster und Lübeck bereits 215 Langzeitarbeitslose mit Migrationshintergrund erfolgreich betreut und qualifiziert worden: "Das sind weitaus mehr als die ursprünglich geplanten 150 Teilnehmer der Kurse."

Wie der Staatssekretär weiter sagte, habe ein großer Anteil der Teilnehmer keinen abgeschlossenen Schulabschluss und über 70 Prozent der Teilnehmenden waren länger als vier Jahre arbeitslos. Vor diesem Hintergrund seien die bisher 37 erreichten Vermittlungen in neue Arbeitsverhältnisse ein guter Erfolg, der auch auf die gute Netzwerkarbeit der Türkischen Gemeinde, eine aktive Mitarbeit der Migrantenbetriebe im Land sowie auf motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurückzuführen ist, so Müller-Beck.

Das Arbeitsmarktprojekt der Türkischen Gemeinde wird aus dem "Zukunftsprogramm Arbeit" mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Müller-Beck wies darauf hin, dass das Zukunftsprogramm Arbeit in der Förderperiode 2007 bis 2013 bei der Umsetzung voll im Plan liege. Bis zum 31. Oktober habe die Investitionsbank Schleswig-Holstein bereits knapp 12.000 Zuwendungsbescheide erstellt, mit denen mehr als 86 Millionen Euro ESF-Mittel bewilligt wurden.

Müller-Beck: "Ohne die Mittel, die aus dem Europäischen Sozialfonds in das Programm fließen, wäre eine aktive Arbeitsmarktpolitik in Schleswig-Holstein in diesem Umfang und mit diesen Erfolgen nicht möglich." So sei es bis Ende 2011 mit den Förderungen aus dem Zukunftsprogramm Arbeit unter anderem gelungen:

- Etwa 7.300 Beschäftigte in die berufliche Weiterbildung einzubinden
- Knapp 7.400 Arbeitslose in Existenzgründungsprojekten zu beraten
- Etwa 1.680 zusätzliche Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche anzubieten
- Knapp 7.000 Jugendliche in Ausbildung zu betreuen und zu beraten
- 35.600 Schülerinnen und Schüler in die Aktion Schule und Arbeitswelt einzubinden
- 5.600 Langzeitarbeitslose über innovative arbeitsmarktpolitische Projekte beim Übergang in das Beschäftigungssystem zu unterstützen.

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