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Pressemitteilung BoxID: 276649 (Niedersächsische Staatskanzlei)
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Ministerpräsident David McAllister trifft den britischen Verteidigungsminister

(lifePR) (London, ) Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister hat bei seinem heutigen Gespräch mit dem britischen Verteidigungsminister Philip Hammond - wie auch schon zuvor mit dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses des Britischen Unterhauses James Arbuthnot - betont, dass die Niedersächsische Landesregierung Verständnis dafür habe, dass sich auch die britische Armee sicherheitspolitischen Anforderungen anpassen müsse. Die Gespräche seien in einer sehr offenen und freundschaftlichen Atmosphäre geführt worden.

David McAllister erklärte in London: "Die Niedersächsische Landesregierung bedankt sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und die bislang stets frühzeitige und umfassende Information im Zusammenhang mit dem Abzug. Nicht zuletzt auch die betroffenen Kommunen haben ein großes Interesse daran, rechtzeitig die konkreten Zeitplanungen des Abzugs zu erfahren."

Ministerpräsident David McAllister hob das sehr große Interesse des Landes an der Weiternutzung des Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne durch die britische Armee hervor. Die Landesregierung unterstütze daher die Bemühungen der Stadt Bergen, die Bedingungen für die Weiternutzung des Truppenübungsplatzes möglichst attraktiv zu gestalten.

Verteidigungsminister Philip Hammond erläuterte, dass das britische Verteidigungsministerium aktuell noch an den Plänen arbeite, wie der Abzug bis 2020 konkret gestaltet werden solle. Dabei spiele auch die Frage der neuen Struktur des Heeres eine zentrale Rolle. Er sagte weiter zu, dass die niedersächsische Seite umgehend informiert werde, sobald neue Erkenntnisse vorlägen. Im Zuge der weiteren Überlegungen könne Bergen-Hohne eine mögliche alternative für einen Truppenübungsplatz darstellen.

Die Britische Regierung schätze es sehr, in Ministerpräsident David McAllister einen Ansprechpartner zu haben, der die besonderen Belange Niedersachsens und seiner betroffenen Standortkommunen engagiert vertrete.