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Pressemitteilung BoxID: 382372 (Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg)
  • Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg
  • Am Plärrer 41
  • 90429 Nürnberg
  • https://www.planetarium-nuernberg.de
  • Ansprechpartner
  • Klaus Herzig
  • +49 (911) 92965-55

Veranstaltungskalender Planetarium Nürnberg Highlights im Februar 2013

StummFilmMusikTage im Planetarium am 1. Februar / Vortrag über "verrückte Wissenschaft" am 7. Februar /StummFilmMusikTage zu Gast im Planetarium

(lifePR) (Nürnberg, ) In diesem Jahr stehen die StummFilmMusikTage unter dem Motto "Zurück in die Zukunft" und beschäftigen sich hauptsächlich mit Frühwerken des Science-Fiction- Films. Das Nicolaus-Copernicus-Planetarium ist eine naheliegende und passende Spielstätte. Am Freitag, den 1. Februar 2013, wird um 19:00 Uhr der sowjetische SF-Klassiker "Aelita - Der Flug zum Mars" gezeigt. Er entstand 1924 nach einem Roman von Leo Tolstoi und gilt als prägender Beitrag für viele Filme nach ihm.

Die Live-Musik hat der junge russische Komponist Dmitri Kourliandski eigens 2010 neu komponiert. Sie wird vom Ensemble Kontraste unter Leitung von Frank Strobel interpretiert. Strobel hat der sich in den letzten Jahren zum einem bedeutenden Dirigenten für Stummfilmmusik entwickelt.

Um 21:30 Uhr folgt die deutsche UFA-Produktion "Die Frau im Mond" von Starregisseur Fritz Lang. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts beschäftigte man sich immer intensiver mit Fragen der Weltraumfahrt. Ein Pionier war der deutsche Ingenieur Hermann Oberth. Aus seinen Ideen formte die Schriftstellerin Thea von Harbou den Roman "Frau im Mond", den ihr Ehemann, der berühmte Regisseur Fritz Lang, 1928 in einen Film umsetzte. Oberth achtete bei den Dreharbeiten darauf, dass der Mondflug so realistisch wie möglich umgesetzt wurde - natürlich gemessen am Kenntnisstand der damaligen Zeit. Fritz Lang hatte mit Blick auf die die Zuschauer auch den Countdown beim Start erfunden: "Als ich das Abheben der Rakete drehte, sagte ich mir: Wenn ich eins, zwei, drei, vier, zehn, fünfzig, hundert zähle, weiß das Publikum nicht, wann die losgeht. Aber wenn ich rückwärts zähle(count down), zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins, NULL! - dann verstehen sie." Zu diesem Film steuert das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble die musikalische Begleitung bei.

Termine: Freitag, 1. Februar 2013 um 19:00 Uhr und 21:30 Uhr, Eintritt jeweils 18,00 €, ermäßigt 12,00 €

Wenn Wissenschaft auf Wirklichkeit trifft

Trotz der allgemeinen Vorstellung, der Wissenschaftler sei an und für sich ein eher ernstes Wesen, kommt es immer wieder vor, dass seriöse Wissenschaftler plötzlich recht spezielle Forschungsvorhaben starten und nach streng wissenschaftlichen Methoden Fragen wie diese klären: "Warum bekommen Spechte keine Kopfschmerzen, wenn sie den ganzen Tag lang mit dem Schnabel gegen Baumstämme hämmern?" Oder: "Warum blähen sich Duschvorhänge beim Duschen immer nach innen und fällt Toast auf die Butterseite?" Solche Fragen müssen erlaubt sein. Wer ihnen nachgeht, darf nicht unbedingt mit dem Nobelpreis rechnen, aber mit Glück winkt dem verdienten Wissenschaftler eine Auszeichnung, die ähnlich rar ist: der "IgNobel"-Preis, der jedes Jahr für die zehn sonderbarsten Forschungsprojekte vergeben wird.

Manche Menschen heben ihre Augenbrauen bei solch scheinbar sinnlose Wissenschaft.

Aber Prof. Dr. Concettina Sfienti, Wissenschaftlerin aus Mainz, wird in ihrem Vortrag "Nobel oder IgNobel - Physik zum Lachen und Nachdenken" belegen, dass es die Forschung wie diese braucht, um das Leben zu aufzuhellen. Es geht um Spaß bei Wissenschaft: um Entdeckungen, die einen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen. Sie sind ein willkommenes Gegenmittel gegen den alltäglichen Ernst des Lebens im Labor.

Termin: Donnerstag, 7. Februar 2013 um 20:00 Uhr, Eintritt 7,00 €, ermäßigt 5,00 €

Alle Veranstaltungen finden - soweit nicht anders angegeben - im Nicolaus- Copernicus-Planetarium Nürnberg, Am Plärrer 41, 90429 Nürnberg, statt.

Das Nicolaus-Copernicus-Planetarium ist eine Einrichtung des Bildungszentrums im Bildungscampus Nürnberg.

Weitere Informationen unter www.planetarium-nuernberg.de