Samstag, 23. September 2017


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Checkliste Baufinanzierung:

Die fünf wichtigsten Fragen an Ihren Finanzierungsberater

München, (lifePR) - Eine Baufinanzierung läuft meist über 20 bis 30 Jahre. "Wer sich so langfristig verschuldet, sollte sich für die Vorbereitung der Finanzierung ausreichend Zeit nehmen und sich auf das Gespräch mit einem Finanzierungsberater gezielt vorbereiten", rät Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Mühe, die als Orientierungshilfe die nachfolgende Checkliste der "Finanzierungs-Stolpersteine" erstellt hat.

1. Finanzierungsplan: Eine Baufinanzierung ist so individuell wie der Bauherr. Bloße Zahlenvergleiche (Zinsen, Laufzeiten u.ä.) allein sagen deshalb meist wenig darüber aus, ob eine Finanzierung zu Ihnen passt. Um das ganze Vorhaben überschauen zu können, sollte man sich daher einen detaillierten Finanzierungsplan bis zur vollständigen Entschuldung erstellen lassen, aus dem alle wichtigen Eckdaten - von der jeweiligen monatlichen Belastung über die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung bis zu den Gesamtkosten der Finanzierung - klar und verständlich hervorgehen. Tipp: Rechtzeitig klären, ob Sondertilgungen möglich sind!

2. Förderung: Welche öffentlichen Fördermittel lassen sich in die Finanzierung einbauen? Insbesondere die Programme der KfW-Förderbank sind für viele Bauherren interessant. Vor allem umweltbewusste Häuslebauer haben oft Anspruch auf zinsverbilligte KfW-Darlehen und Zuschüsse, die eine Finanzierung insgesamt billiger machen. Der Knackpunkt: Die KfW-Förderungen können Sie nicht selbst beantragen, sondern nur über Ihre Bank oder Bausparkasse - hier ist der Finanzierungsberater also besonders gefordert. Unter bestimmten Voraussetzungen kommen auch Fördertöpfe der Länder und Gemeinden sowie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Betracht - auch darüber sollte der Berater Bescheid wissen.

3. Zinsbindung: Bauherren sollten die immer noch anhaltende Niedrigzinsphase nutzen und die Zinsen für ihr Annuitätendarlehen möglichst langfristig festschreiben lassen. Kredite mit einer Zinsbindung von 15 oder 20 Jahren müssen nicht teurer sein als solche mit einer 10-jährigen Laufzeit. Darum: Angebote genau vergleichen und Verhandlungsgeschick zeigen!

4. Tilgung: Angesichts der Niedrigzinsphase sollte man außerdem überlegen, ob man nicht besser zwei statt ein Prozent Tilgung vereinbart. Voraussetzung: Die monatliche Belastung muss tragbar sein. Faustregel: Maximal 40 Prozent des regelmäßig verfügbaren Nettoeinkommens für Zins und Tilgung aufwenden.

5. Entschuldung: Spätestens beim Eintritt in den Ruhestand muss die Immobilie komplett schuldenfrei sein. Nur dann kommt der Effekt zum Tragen, dass mietfreies Wohnen im Alter wie eine zweite Rente wirkt. Wer plant, zu verringerten Bezügen vorzeitig in den Ruhestand zu gehen, sollte dies bei der zeitlichen Strukturierung der Finanzierung entsprechend berücksichtigen.

Fazit Mühe: "Spricht Ihr Baufinanzierungsberater diese zentralen Punkte - die jeder für sich über viele tausend Euro entscheiden können - von sich aus an, ist dies ein gutes Indiz, dass Sie es mit einem seriösen und erfahrenen Berater zu tun haben. Auch die verwendete Software ist ein Qualitätsmerkmal: Ein hochwertiges Beratungsprogramm bildet Ihre individuellen Ziele und Wünsche ab. Es zeigt sofort an, wie sich die Änderung einzelner Parameter auf die Gesamtfinanzierung auswirkt und liefert klare, übersichtliche Unterlagen für Ihre Finanzierung."

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