Storch Rolf lebt!

NABU: Nicht die Kälte gefährdet die Störche, sondern der Lebensraumverlust

(lifePR) ( Hamburg, )
Der NABU Hamburg beruhigt jetzt die besorgten Bürgerinnen und Bürger: Storch Rolf, am 25. Januar verfrüht aus dem Winterquartier zurückgekehrt, wurde am 8. Februar, 16 Uhr in den Kirchwerder Wiesen lebendig gesichtet. Dort sucht Rolf nach Nahrung.

"Bei uns haben sich viele besorgte Bürgerinnen und Bürger gemeldet", berichtet NABU-Storchenexperte Jürgen Pelch. "Wir können sie aber jetzt beruhigen: Storchenmann Rolf lebt." Am 25. Januar kehrte Rolf aus seinem Winterquartier zurück nach Hamburg und konnte einige Zeit auch im Internet per Webcam auf seinem Nest auf dem Hof Grundmann in den Vier- und Marschlanden beobachtet werden. "Doch das Nest blieb jetzt schon seit einigen Tagen leer", erzählt Pelch. "Und viele Menschen fragten sich, wo er sich denn aufhalte. Nun haben wir Gewissheit, dass es ihm gut geht." Der Storchenexperte betont, dass Rolf und seine Artgenossen nicht durch die aktuelle Kälteperiode gefährdet sind. "Sie können weite Strecken zurücklegen und finden immer ausreichend Futter", erläutert Pelch. "Wirklich gefährdet sind die Störche aber durch den zunehmenden Lebensraumverlust in Norddeutschland." Viele Feuchtwiesen gingen verloren, weil diese in Maisäcker für die Energiegewinnung umgewandelt würden. Desh alb pflegt und entwickelt der NABU Hamburg in den Kirchwerder Wiesen die wichtigen Feuchtwiesen und stellt den Störchen in Hamburg außerdem 50 Nester für die Brut zur Verfügung.

Einblicke in das Storchennest von Rolf gibt es unter www.NABU-Hamburg.de/storchenwebcam. Mit etwas Glück kehrt Rolf dorthin wieder zurück und kann gut im Internet beobachtet werden.
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