Mittwoch, 17. Januar 2018


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Illegale Baumfällungen in Blankenese

NABU verurteilt den Baumfrevel im Sven-Simon-Park und kritisiert auch die zahlreichen legalen Baumfällungen / NABU-Checkliste bei (drohenden) Baumfällungen im Internet

Hamburg-Borgfelde, (lifePR) - Der NABU kritisiert die illegalen Baumfällungen im Sven-Simon-Park in Blankenese, wo wertvolle alte Bäume in einer öffentlichen Grünanlage einfach vernichtet wurden. Jedoch ist dieser extreme Eingriff in die StadtNatur kein Einzelfall, so der NABU. Jährlich gehen etwa 6.000 Bäume in Hamburg verloren.

"Auch auf legale Weise werden überall in der Stadt Bäume gefällt", weist Katharina Schmidt, Referentin für StadtNatur beim NABU Hamburg auf die aktuelle Baumfällsaison (1. Oktober bis 28. Februar) hin. Zur Fällung von Bäumen auf Privatgelände wird allerdings eine Ausnahmegenehmigung von der Hamburger Baumschutzverordnung benötigt, die das zuständige Bezirksamt ausstellt. "Wenn jemand eine unrechtmäßige Fällung vermutet, so bieten wir Unterstützung an", sagt Schmidt. "Auf der NABU-Website stellen wir eine Checkliste bereit, was man gegen Fällungen unternehmen kann. Darin zeigen wir mögliche Handlungsschritte auf, die bei einer drohenden Baumfällung hilfreich sein können."

Das Stadtgrün erfüllt wichtige Funktionen, die den in der Stadt lebenden Menschen zugutekommen: z.B. klimatischer Ausgleich, Schadstofffilterung, Freizeit- und Erholungsraum und Lärmdämmung. Deshalb setzt sich der NABU für den Erhalt und die Förderung der StadtNatur ein: in Gärten, Grünanlagen, entlang von Straßen, Gewässern, an Gebäuden und auf Unternehmensgelände.

Die NABU-Checkliste bei (drohenden) Baumfällungen gibt es unter www.NABU-Hamburg.de.

Bei Rückfragen: Katharina Schmidt, Tel.: 0176 / 51574371

AKTIV FÜR HAMBURGS STADTNATUR

Der Schutz von Pflanzen und Tieren darf nicht an den Grenzen von Schutzgebieten enden. Unter dem Motto "Aktiv für Hamburgs StadtNatur" macht sich der NABU Hamburg stark für die vielfältigen Lebensräume der Stadt.

Der Eisvogel jagt an renaturierten Bächen, Fledermäuse bewohnen alte Bunker, Spechte finden Nahrung in abgestorbenen Bäumen, Spatzen und Mauersegler bauen Nester an Wohn- und Industriegebäude. Verkehrsinseln werden zu Schmetterlingswiesen, Gartenteiche zu Amphibienbiotopen. Ein grünes Netz entsteht.

Werden Sie aktiv für Hamburgs StadtNatur. Gartenbesitzer, Kleingärtner, Hausbesitzer, Unternehmen und Bezirke - alle können mitmachen. Weitere Infos finden Sie unter www.NABU-Hamburg.de/stadtnatur und www.facebook.com/nabu.hamburg

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