Samstag, 23. Juni 2018


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"Großes Kino": Elbvertiefung schadet!

NABU zeigt in einem Kurzfilm die Folgen für die Natur vor Ort / Online auf NABU-Website

Hamburg, (lifePR) - Der NABU informiert jetzt in einem Kurzfilm auf seiner Website über seinen Standpunkt zur geplanten Elbvertiefung. Der Film zeigt zum einen die bedrohte Natur an der Elbe und verdeutlicht zum anderen eindrucksvoll die Auswirkungen der letzten Elbvertiefung. Dabei kommen betroffene Naturschützer und Schutzgebietsbetreuer zu Wort.

"Mit dem Film möchten wir die Schönheit und den hohen Wert der Natur an der Elbe veranschaulichen", sagt NABU-Pressesprecher Bernd Quellmalz. "Gleichzeitig zeigen unsere Experten vor Ort, welche Schäden sie an dem Fluss infolge der letzten Elbvertiefung beobachtet haben." Elbeliebhaber können sich hier einen ersten Überblick über die Auswirkungen der Fahrrinnenvertiefung auf unsere Natur verschaffen: Versandung des Lebensraumes Watt, Bedrohung gefährdeter Arten, ein Sauerstoffloch für Fische, weitere Uferabbrüche.

Um eine weitere Elbvertiefung zu verhindern, haben der BUND, der NABU und der WWF im Juni das Aktionsbündnis "Lebendige Tideelbe" gegründet. Die Verbände wollen sich gemeinsam für eine ökologisch intakte Unterelbe und den Erhalt der angrenzenden Lebensräume einsetzen. Daher haben sie Klage eingereicht: "Wir befürchten, dass die nächste Elbvertiefung, vergleichbar mit der Entwicklung an der Unterems, das gesamte Flussökosystem zum Kippen bringen wird", sagt Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz und Umweltpolitik und Stellvertretender Bundesgeschäftsführer. Das Vorhaben soll daher gestoppt und der Naturschutz endlich berücksichtigt werden.

Der 12-minütige Elbe-Film ist ab sofort auf der Website des NABU Hamburg unter www.NABU-Hamburg.de/elbefilm zu sehen.

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