Intelligente Zähler am Netz: Nächste Etappe für EU-Forschungsprojekt "Web2Energy"

(lifePR) ( Darmstadt, )
Die HSE hat am Mittwochabend eine wichtige Etappe für das EU-Forschungsprojekt "Web2Energy" eingeläutet. Gemeinsam mit neun anderen Unternehmen hatte der Darmstädter Energiekonzern im vergangenen Jahr das Projekt gestartet, bei dem im Juli rund 200 Haushalte an ein intelligentes Netz (Smart Grid) angeschlossen werden. Bernhard Fenn, Prokurist der HSE und Projektleiter, informierte die Projekt-Teilnehmer über die einjährige Testphase. Er stellte das Internetportal vor, das ihnen die Möglichkeit bietet, den eigenen Energieverbrauch transparent zu verfolgen. Am Informationsabend nahm außerdem Marco Peter von der SCHOTT Solar AG teil. Als Kooperationspartner der HSE forscht der internationale Hersteller für Photovoltaik-Produkte und Solarmodule mit Firmensitz in Mainz, welche Rolle die Anlagen im Bereich der intelligenten Netze künftig spielen könnten. SCHOTT Solar stellt für das "Web2Energy"-Projekt Solarmodule zur Verfügung.

Für die einjährige Testphase erhalten rund 200 Stromkunden aus Schaafheim, Groß-Bieberau, Eppertshausen, Münster, Darmstadt-Eberstadt und Ober-Ramstadt intelligente Stromzähler (Smart Meter), die den Stromverbrauch zeitabhängig erfassen und aus der Ferne abgelesen werden können. Durch die neue Technik bekommen die Teilnehmer detaillierte Auskünfte, wann sie wie viel Strom verbrauchen. Die Stromzähler helfen ihnen außerdem, ihre Gewohnheiten beim Stromverbrauch zu ändern. Sie erfahren bereits am Vorabend, ob und zu welchem Zeitpunkt besonders viel regenerativer Strom erzeugt wird. Rote und grüne Ampelsignale verdeutlichen die Vorhersage, die auf Wetterdaten zu Wind und Sonne basiert. Die Testkunden können ihre Daten wahlweise per Smartphone, SMS oder im vorgestellten Internetportal aufrufen.

Die intelligenten Stromnetze sollen in Zukunft helfen, den Stromverbrauch ans Angebot anzupassen und Informationen zum aktuellen Stromangebot an Verbraucher zu kommunizieren. "Die Stromnetze von morgen signalisieren dem Kunden, beziehungsweise seinen Geräten, wann es sinnvoll und günstig ist, Strom zu verbrauchen", erklärte Projektleiter Bernhard Fenn. Die Stromnetze der Zukunft müssten intelligent sein, um das schwankende Stromangebot der regenerativen Energien mit dem Stromverbrauch in Einklang zu bringen.

"Web2Energy" ist eines von sechs Forschungsprojekten der EU, die sich um Zukunftslösungen in der Stromversorgung kümmern. Unter Leitung der HSE arbeiten Unternehmen und Institutionen unter realistischen Bedingungen an einer einheitlichen Kommunikationsmethode, mit der in Zukunft die Stromerzeuger und Verbraucher ihre Informationen austauschen können und die europaweit oder sogar weltweit funktionieren könnte. Neben den 200 Test-Haushalten sind an das Mininetz kleinere und größere Stromerzeuger aus der Region angeschlossen.

Die HSE steht für den Umbau der Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Deswegen investiert das Unternehmen nicht nur in den Ausbau der regenerativen Energien, es investiert auch in die Forschung für die intelligenten Stromnetze der Zukunft.

Weitergehende Informationen zum Thema intelligente Energieversorgung der Zukunft erhalten Interessierte unter www.web2energy.com
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