Insektensterben ist Alarmzeichen für schwindende ökologische Sicherheit

Umweltstiftung NatureLife ruft zum energischen Handeln auf / Schmetterlinge im XXL-Format sollen zum Denken anregen

(lifePR) ( Ludwigsburg, )
„Das immer auffälliger werdende Insektensterben ist ein Alarmzeichen, dass die ökologische Stabilität in der Landschaft und damit die Sicherheit des Ökosystems nicht mehr gegeben ist“, so Prof. Dr. Friedhelm Göltenboth von der Umweltstiftung NatureLife-International. Mit großformatigen Plakaten und Schmetterlingen im XXL-Format will NatureLife gleichermaßen Politiker wie die gesamte Bevölkerung wachrütteln.

Begonnen wurde die Aktion in Partnerschaft mit der Ilg-Außenwerbung GmbH in der Metropolregion Stuttgart. Wenn man heute hunderte von Kilometern fahren kann, ohne dass die Windschutzscheibe des Autos Insekten aufweist, braucht man sich nicht zu wundern wenn die Bestände der heimischen Vogelarten – und dabei auch früher weitverbreitete Arten wie Mehlschwalbe, Girlitz und Gartengrasmücke – sowie viele andere Tierarten immer mehr abnehmen  so NatureLife Naturschutzexperte Friedhelm Göltenboth in einer Pressemitteilung der Stiftung. Forderungen einzelner Politiker das Insektensterben erst erforschen zu wollen bezeichnet die Stiftung als grotesk. „Die Anzeichen sind unübersehbar, die Ursachen wie zu viel Agrarchemie und Lebensraumverlust längst ebenso bekannt wie die Handlungsmöglichkeiten. Da bedarf es rasches Handeln und Investment in Natur und damit in die ökologische Zukunftssicherung“ betont Göltenboth. Angesichts des alarmierenden Artenschwundes seien hilflose Forschungen nach Ansicht von NatureLife als ob man bei einem Schwerverletzten an einer Straßenkreuzung erst erforscht, welche seiner Verletzungen lebensgefährlicher ist, anstatt sofort erste Hilfe zu leisten.  Längst seien die Ursachen des Insektensterbens wie des Artenschwunds bekannt. Dazu gehöre der Jahrzehnte lange, viel zu intensive Chemieeinsatz in der Landwirtschaft sowie die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen. „Wir wissen genug um zu handeln, deshalb rufen wir die Politik auf nicht mehr länger zu warten“.

NatureLife hat auch Gartenbesitzer dazu aufgerufen wieder naturnahe Lebens- und Erlebensräume entstehen zu lassen anstatt ihre Flächen in langweilige Steinwüsten zu verwandeln in denen weder Schmetterlinge noch Wildbienen oder andere für die Stabilität des Naturhaushalts wichtige Insekten einen Lebensraum finden.
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