Donnerstag, 22. Februar 2018


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Nationalpark bittet Pilzsammler um Verständnis

Hohenzieritz, (lifePR) - Ob Pfifferlinge, Steinpilze oder Grünlinge - in diesem Jahr gibt es nach längerer Pause wieder eine reiche Pilzernte. Auch im Müritz-Nationalpark sind derzeit viele Sammler unterwegs, um ihre Körbe mit den schmackhaften Geschenken der Natur zu füllen. Da sich aber die Natur entsprechend des Nationalparkgedankens möglichst ungestört entwickeln soll, gibt es für Pilzfreunde einige wichtige Regeln zu beachten.

Gesammelt werden dürfen nur geringe Mengen für den normalen Eigenbedarf. Untersagt ist dagegen ausdrücklich das Sammeln von Pilzen in den besonders geschützten Kernzonen. Besucher können die Grenzen der Kernzonen an Hinweisschildern auf Holzpfählen leicht erkennen.

Das Befahren der Kernzonen mit Kraftfahrzeugen ist grundsätzlich untersagt. Diese dürfen im gesamten Nationalparkgebiet ausschließlich auf den ausgeschilderten Parkplätzen und Stellflächen abgestellt werden. Wanderer und Radfahrer sollten nur die ausgewiesenen Straßen und Wege benutzen.

Leider gibt es in den letzten Tagen durch Pilzsammler und Kraftfahrzeugbesitzer immer häufiger Verstöße gegen die Nationalparkverordnung in den Kernzonen. Die Rangerinnen und Ranger des Müritz-Nationalparks haben die undankbare Aufgabe diese Verstöße zu ahnden. Dafür können direkt vor Ort Verwarngelder bis 35 Euro erhoben werden. Am liebsten ist es den Nationalpark-Mitarbeitern, wenn erst gar kein Grund für Verwarnungen besteht, die Pilzsammler Verständnis für die Regelung zeigen und sich einsichtig verhalten.

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