Freitag, 17. November 2017


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Gut behütete Geheimnisse gelüftet

Gelungene Sonderführung im Nationalpark zum Welt-Ranger-Tag

Hohenzieritz, (lifePR) - Warum tragen Ranger auf der ganzen Welt so seltsame große Hüte? Natürlich aus Tradition. Weil nämlich der erste Ranger 1872 bei der Gründung des Yellowstone-Nationalparks (USA), dem weltweit ersten seiner Art, eine solch gut schützende Kopfbedeckung getragen haben soll. Das war eine der Antworten auf die vielen Fragen, die Rangerin Carmen Schnell am Mittwoch bei einer Sonderführung im Müritz-Nationalpark bei Blankenförde geben konnte. Rund zwei Dutzend wissbegierige Naturfreunde aller Altersklassen, darunter viele Urlauber, hatten sich dazu am Treffpunkt an der Nationalpark-Information eingefunden.

Bei der Wanderung erfuhren die Teilnehmer auf einer etwa fünf Kilometer langen Strecke viel Interessantes über die Arbeit der 40 Rangerinnen und Ranger im Müritz-Nationalpark. Aber auch über die Besonderheiten dieses Schutzgebietes konnte Carmen Schnell fundiert Auskunft geben, so etwa über das Renaturierungsprogramm der Zotzenseeniederung. Die Rangerin hatte zuvor bereits die Teilnehmer mit dem eigentlichen Anlass der dreistündigen Tour vertraut gemacht: Diese wurde vom Nationalparkamt Müritz erstmals anlässlich des Welt-Ranger-Tages veranstaltet.

An dem Tag wurde aller Ranger gedacht, die im Dienst verletzt oder sogar getötet wurden, etwa durch Wilderer in afrikanischen oder indischen Schutzgebieten. So verloren im vergangenen Jahr weltweit 57 ihrer Berufskollegen ihr Leben, berichtete Carmen Schnell. Eine Liste mit ihren Namen sowie eine brennende Kerze erinnerten am Mittwoch auch in der Nationalpark-Information Blankenförde an ihr Schicksal.

Im Müritz-Nationalpark gibt es derzeit sieben Rangerbereiche, in denen Gruppen von vier bis acht Rangern eingesetzt sind. Standorte der Ranger sind die Nationalpark-Informationsstellen in Neustrelitz, Friedrichsfelde, Federow, Boek und Kratzeburg sowie die Rangerstationen in Serrahn, Blankenförde und Schwarzenhof.

Zu den Aufgaben der Ranger gehören die Öffentlichkeitsarbeit und die Umweltbildung mit zahlreichen Führungen über das ganze Jahr, die Betreuung der Infostellen sowie die Arbeit mit Schulklassen und den Junior-Rangern. Hinzu kommt die Gebietskontrolle zu Lande und zu Wasser, um die Einhaltung der Schutzbestimmungen zu gewährleisten. Zusätzlich arbeiten die Ranger mit beim Monitoring, im Arten- und Biotopschutz, bauen Besuchereinrichtungen wie Aussichtsplattformen oder Sitzgruppen, beschildern die Wege und sorgen für deren sicheren Zustand.

Durch ihre Ausbildung zum Geprüften Natur- und Landschaftspfleger besitzen die Ranger ein fundiertes Wissen im Natur- und Artenschutz sowie in rechtlichen Fragen. Darüber hinaus werden sie regelmäßig bei internen Weiterbildungen zum Beispiel im Konfliktmanagement geschult.

Rangerin Carmen Schnell konnte am Mittwoch nachweisen, dass sie nicht nur über umfangreiche Kenntnisse zum Nationalpark verfügt, sondern diese auch eindrucksvoll und damit nachhaltig den Besuchern vermitteln kann. Dafür erhielt sie ein großes Dankeschön von allen Teilnehmern der gelungenen Sonderführung.

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