Beim Pilze sammeln im Nationalpark Regeln beachten

Saftige Pilze statt saftiges Bußgeld

(lifePR) ( Hohenzieritz, )
Mit Beginn der Pilzsaison weist das Nationalparkamt Müritz darauf hin, dass Pilze und Waldbeeren nur in der Entwicklungszone des Nationalparks gesammelt werden dürfen. Hier ist das Sammeln zugelassen, während es in der Kernzone strikt verboten ist. Gemäß der Nationalparkverordnung, soll die Natur sich selbst überlassen bleiben und alle Störungen sind zu vermeiden.

Eine große Anzahl von Informationstafeln an den Eingängen zum Nationalpark und im Gebiet geben Aufschluss, wo man sich gerade befindet und wo Kern- und Entwicklungszonen anfangen. Zudem sind an den Infotafeln Karten und allgemeine Informationen zur direkten Umgebung angebracht. Die Kernzone ist außerdem noch gesondert ausgeschildert.

Es wird darum gebeten, bei der "Jagd" auf Pfifferlinge, Steinpilze und Co. keinen Müll zu hinterlassen und Lärm zu vermeiden.

Zudem dürfen eingezäunte Flächen nicht betreten werden.

Die Pilzsuchenden sollten wissen, das nur kleine Mengen für den persönlichen Verbrauch gesammelt werden dürfen. Auch nur essbare Pilze sollten abgepflückt werden. Denn wer erst sämtliche Pilze einsammelt, um anschließend zu erfahren, dass sie nicht genießbar oder gar geschützt sind, zerstört ökologisch wichtige Pilzvorkommen.

Fahrzeuge sind im gesamten Nationalpark nur auf den ausgewiesenen Park- und Abstellplätzen zu parken. Das Befahren von Waldwegen mit Kraftfahrzeugen ist verboten.

Ranger sind im Gebiet unterwegs und geben gern Auskunft. Sie sind zudem berechtigt, bei Verstößen gegen die Nationalparkverordnung Verwarnungen auszusprechen.
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