Nationalparkrat gibt das Wegekonzept frei

(lifePR) ( Seebach, )
Im Mittelpunkt der Nationalparkratssitzung am 3. April 2017 in Freudenstadt standen die Themen Wegekonzept und Waldmanagement. Der Nationalparkrat lobte die Arbeit beider Arbeitsgruppen und nahm das Modul Wegekonzept an. Das Modul Waldmanagement geht nun in die Beteiligung der Öffentlichkeit.

Ziel der Wegekonzeption des Nationalpark Schwarzwald ist eine Optimierung des bestehenden Wegenetzes, die sowohl den Schutz der Natur als auch das Erleben des Nationalparks für die unterschiedlichen Nutzer ermöglicht. Dabei soll den Besucherinnen und Besuchern des Nationalparks die Orientierung und das Erleben der Highlights erleichtert werden und der Natur im Park der vorgesehene Schutz geboten werden. Nachdem der Rat das Wegekonzept nun angenommen hat, beginnt jetzt schrittweise die Umsetzung durch die Nationalparkverwaltung.

Um ein möglichst attraktives und benutzerfreundliches Wegenetz zu erreichen, flossen auch Anregungen von Gemeinden, Vereinen und Verbänden sowie Bürgerinnen und Bürgern in das Wegekonzept ein. Im Onlinedialog des Nationalparks Schwarzwald konnten sich Anfang des Jahres alle Interessierten über die Pläne informieren, sich einbringen und mitreden.

Minister Franz Untersteller vom Ministerium für Umwelt, Klima, Energiewirtschaft lobte die Ergebnisse der Arbeitsgruppe: „Wir haben jetzt ein ausgewogenes und fachlich hochwertiges Wegekonzept. Darauf können wir stolz sein.“ Damit werde auch deutlich, „dass der Nationalpark Mensch und Natur gleichermaßen dient. Naturerleben ist genauso wie der Schutz der sensiblen Natur Aufgabe des Nationalparks.“

Auch der Ratsvorsitzende, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, schloss sich der positiven Beurteilung an: „An diesem Wegekonzept wird sichtbar, wie wichtig die breite Diskussion mit den Gemeinden und den Verbänden, den Naturschutzexperten und der Bürgerschaft war. Es wurde durchaus hart, aber immer an der Sache diskutiert. Das hat sich gelohnt.“ So biete das Konzept den Nationalparkbesucherinnen und -besuchern sichere Wege in die schönsten Ecken des Nationalparks und gewährleiste dabei gleichzeitig die Beruhigung ökologisch besonders sensibler Gebiete.

Der Nationalparkrat nahm das Wegekonzept an und dankte den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für die hervorragende Arbeit.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Waldmanagement wurden von den Mitgliedern des Nationalparkrats breit diskutiert und ebenfalls gelobt. Das Konzept zum Waldmanagement, „das Herzstück des Entwicklungsnationalparks“ kann nun in die Bürgerbeteiligung durch Führungen vor Ort gehen.
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