Ein spannendes freiwilliges Jahr im Nationalpark Schwarzwald - jetzt bewerben!

(lifePR) ( Seebach, )
Fünf junge Menschen absolvieren gerade ein freiwilliges Jahr im Nationalpark – ab sofort werden die Nachfolger gesucht. Dieses Jahr kommt noch eine weitere Stelle im Fachbereich „Wald und Naturschutz“ hinzu.

Die Abiturienten Lena Marie Keuerleber, Nele Weis, Janus Mosbacher und Till Strathmann sind ganz schön zu beneiden! Statt sich morgens in eine überfüllte Bahn zu zwängen, um den ganzen Tag in einem grauen Büro zu verbringen, beginnt der Tag für sie mit einer Fahrt durch den wilden Schwarzwald hinauf auf den Ruhestein-Pass, wo das Nationalparkzentrum liegt. Gerade in der kalten Jahreszeit bedeutet dies oft auch den Aufstieg aus dem nebligen Tal hinauf auf die sonnigen Höhen des Nationalparks. Aber nicht nur darauf freuen sich die vier, wenn sie mit ihrer Arbeit im Team des Info-Zentrums beginnen. „Unsere Aufgaben hier oben sind total vielfältig! Wir betreuen Besucherinnen und Besucher an der Infotheke, machen typische Büroarbeit, sind mit den Rangern draußen unterwegs oder machen das, was gerade anfällt“, berichtet Lena Marie Keuerleber, die hier ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert. „Langweilig wird es nie. Wir übernehmen sehr viel Verantwortung und lernen dadurch sehr selbstständig zu arbeiten“, ergänzt ihre Kollegin Nele Weis aus dem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Ein ebenfalls abwechslungsreiches Aufgabengebiet hat Carl Seitz, der als „Bufdi“ im Fachbereich Forschung und Monitoring arbeitet. Neben der Betreuung der Fachbereichs-Bibliothek ist er viel draußen unterwegs, z.B. beim Sammeln von Information an Messstellen.

Ganz neu im kommenden Freiwilligenjahr ist eine BFD-Stelle im Fachbereich „Wald und Naturschutz“. Hier sind echte Naturburschen und -mädels mit handwerklichem Talent gefragt. Denn der Fachbereich fertigt viele Holzbauwerke selbst an: vom Eingangsschild bis hin zum Bau einer neuen Rangerstation ist alles dabei. Außerdem finden viele Tätigkeiten wie die Biotop- oder Grindenpflege in der freien Natur statt und bieten die einmalige Gelegenheit, den Nationalpark ganz praktisch draußen vor Ort zu erleben.

Startschuss für die Fünf war der 1. September 2016. Gemeinsam leben sie in einer Wohngemeinschaft im ehemaligen Hotel Adler in Seebach - bis für sie alle am 31. August ihr Dienst im Nationalpark endet. Obwohl der Beginn des Freiwilligendienstes frei wählbar ist, ermöglicht der gemeinsame Eintrittstermin ein effizienteres Einlernen und einen nahtlosen Übergang ins Studium. „Durch die selbständige Arbeit, den direkten Kontakt zu den erfahreneren Nationalpark-Kollegen und nicht zuletzt durch die gemeinsame WG-Erfahrung entwickelt man sich auch als Mensch ungemein weiter“, findet Till Strathmann.

Nicht nur der Wohnort, auch die Entlohnung ist für alle gleich, sie besteht aus einem Taschengeld in Höhe von 180 Euro und einem Verpflegungszuschuss, so dass die Freiwilligen monatlich über rund 350 Euro verfügen. Zusätzlich übernimmt der Nationalpark die Sozialversicherungsbeiträge und stellt die Unterkunft. Der finanzielle Aspekt ist für die Freiwilligen jedoch sowieso zweitrangig. Entscheidend ist für sie vielmehr, an einem Projekt von so hoher wissenschaftlicher, politischer und kultureller Bedeutung wie dem Nationalpark mitwirken zu können. So ist Janus Mosbacher extra für seinen Bundesfreiwilligendienst aus dem Taunus in den Schwarzwald gekommen: „Aufmerksam geworden auf den Nationalpark bin ich durch zahlreiche kurze Schwarzwaldaufenthalte. Schon vor der Erschaffung des Nationalparks faszinierten mich Baden-Württembergs geradezu mystisch wirkende Bannwälder. Die Idee, sich in einem Stück Wald zu befinden, in dem links und rechts des Weges fast unberührte Natur die Umwelt belebt, ist für mich von einem Gedankenspiel zu meinem Arbeitsalltag geworden.“

Neben alltäglichen Aufgaben wie der Besucherbetreuung oder dem Schneeschaufeln in der kalten Jahreszeit können die Freiwilligen auch eigene, frei gewählte Projekte umsetzen. Janus Mosbacher freut sich zum Beispiel auf die im Frühjahr beginnende Vogelkartierung, wo er seine Hobbys Naturkunde und Fotografieren voll ausleben kann.

„Für uns sind die Freiwilligen feste Teammitglieder, die in alle Prozesse eingebunden werden. Sie nehmen bei uns einen sehr wichtigen Platz ein. Und das spüren sie auch. Es ist toll mit jungen Menschen mit so viel Natur- und auch Verantwortungsbewusstsein zusammenzuarbeiten“, zeigt sich Friederike Scharfe, die stellvertretende Leiterin des Infozentrums, sehr zufrieden mit den aktuellen Freiwilligen.

Alle fünf Freiwilligen haben beschlossen, vor dem Studium noch einen Freiwilligendienst zu leisten. Nach dem langen Lernen für das Abi ist eine praktische Arbeit jetzt genau das Richtige für sie. „Besonders wenn man sich für Natur interessiert oder in etwas in die Richtung Naturwissenschaften studieren möchte, ist ein Freiwilliges Jahr im Nationalpark sehr interessant“, empfiehlt Carl Seitz. Vom Studium der Biowissenschaften, Agrarbiologie, oder Lebensmitteltechnologie bis hin zu Volkswirtschaftslehre und Philosophie finden sich unter den aktuellen Freiwilligen ganz unterschiedliche Zukunftspläne.

Wer Lust bekommen hat, selbst ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst von September 2017 bis August 2018 im Nationalpark Schwarzwald zu machen, sollte schnellstmöglich eine Bewerbung senden, denn die Sichtung der Bewerbungen beginnt bereits Mitte März. Weitere Informationen inklusive Adressen sind auf der Website des Nationalparks zu finden:

www.schwarzwald-nationalpark.de/mitmachen/foej-bufdi/
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