Mittwoch, 20. September 2017


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Sechster NCT-Benefizlauf: 4500 Teilnehmer liefen gegen Krebs

Heidelberg, (lifePR) - Über 4500 Teilnehmer gingen am 7. Juli 2017 an den Start, um den 2,7-Kilometer-Rundenlauf, die 11-Kilometer-Strecke oder den Halbmarathon „21 Kilometer gegen Krebs“ zu absolvieren. Rund 300 Läuferteams aus der Umgebung beteiligten sich. Spendenstand am Freitag waren 114.000 Euro. Durch die Einnahmen aus den Essens- und Getränkeständen und weiterer Spender wurde das Spendenziel von 125.000 Euro inzwischen erreicht. Die Spenden aus dem sechsten Benefizlauf kommen innovativen Krebsforschungsprojekten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zugute.

Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

„Ich laufe, um gemeinsam mit anderen ein Zeichen gegen Krebs zu setzen. Und aus Dankbarkeit über meine Heilung“, war einer von vielen Gründen, die die Läuferinnen und Läufer dem Organisations-Team des NCT-Laufs geschickt hatten. Kinder, Schüler, Patienten, Angehörige, Mitarbeiter und Langstreckenspezialisten waren am 7. Juli 2017 zum NCT gekommen, um den NCT-Benefizlauf zu unterstützen. Über 1200 Läufer starteten um 18:00 Uhr auf die 11-Kilometer-Strecke. Zehn Minuten später fiel der Startschuss für die 758 Teilnehmer, die sich für die 21-Kilometer-Strecke vorbereitet hatten. 2545 Läufer setzen sich um 18:20 Uhr auf dem 2,7-Kilometer-Rundenlauf durch das Neuenheimer Feld in Bewegung.

Viele Firmen der Region beteiligten sich und zahlreiche Teams, die krebserkrankte Freunde und Verwandte durch ihre Teilnahme am NCT-Lauf unterstützen und motivieren möchten, weiterzukämpfen. SAP und Roche stellten die größten Mannschaften. Die Firma Roche förderte das NCT mit 2,50 Euro für jede gelaufene Runde durch das Neuenheimer Feld. Dank der engagierten Läufer wurde die maximal angesetzte Spendensumme von 13.000 Euro für das Rundensponsoring erreicht.

„Die Wettervorhersage machte es diesmal spannend. Aber die angekündigten Gewitter blieben zum Glück aus. Mit dem NCT-Lauf wollen wir der Krankheit Krebs etwas Positives entgegen setzen. Trotz der warmen Temperaturen ist das den vielen Läuferinnen und Läufern auch in diesem Jahr gelungen“, berichtet Professor Christof von Kalle, geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg. „Durch die Unterstützung aller Teilnehmer können wir im kommenden Jahr weitere innovative Forschungsprojekte am NCT fördern. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!“

Mit 114.000 Euro aus den Startgebühren und den Sponsorengeldern wurde das Spendenziel von 125.000 Euro am Freitag fast erreicht. „Über das Wochenende haben einige Spender noch was drauf gelegt und auch die Einnahmen aus den Essens- und Getränkeständen kommen noch dazu, sodass wir heute sagen können, dass wir das Spendenziel erreicht haben“, freut sich Jörg Fleckenstein, Leiter Strategische Entwicklung am NCT. In den nächsten Tagen wird das finale Spendenergebnis unter www.nct-lauf.de bekannt gegeben.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr den rund 180 Helfern, die den NCT-Lauf gestaltet und gesichert haben. Für die musikalische Unterhaltung während und nach dem Lauf sorgte die Band „The Wright Thing“. Tom Haberer moderierte das Rahmenprogramm und führte die Zuschauer durch das Sportereignis.

Zahlen und Fakten

Spendenziel: 125.000 Euro
Spendeneinnahmen: Stand Freitag 7. Juli: 114.000 Euro – darin Sponsoring der Firmen enthalten. Dank weiterer Spender und den Einnahmen aus Essens- und Getränkeständen wurde das Spendenziel von 125.000 Euro inzwischen erreicht. Das finale Ergebnis wird im Laufe der Woche unter www.nct-lauf.de bekannt gegeben.
Teilnehmer: 4506 (davon 2545 Rundenlauf; 1203 11-Kilometer; 758 Halbmarathon)
Anzahl Läufer-Teams: 381
Anzahl gelaufener Runden (2,7 Kilometer-Strecke): 7583

Wegstrecke Rundenlauf: 2,7 Kilometer-Rundweg, flach, verkehrsfrei
Wegstrecke 11 Kilometer-Strecke: über Straßen und Feldwege Richtung Ladenburg und zurück zum NCT
Wegstrecke Halbmarathon: 21 Kilometer-Rundkurs, über Straßen und Feldwege bis Ladenburg und zurück zum NCT
Start und Ziel: Im Neuenheimer Feld 460, vor dem NCT

Verpflegung auf dem Festplatz: Internationale Köstlichkeiten, Getränke
Musik: The Wright Thing
Moderation: Tom Haberer
Sponsoren und Partner: Roche, SAP, Sparkasse Heidelberg, Stadtwerke Heidelberg, haessmedia
Catering Partner: Heidelberger Schloss, Serai, Pretty Burger, LoveFood, Klosterhof Heidelberg, HeldenPause

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg

Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

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