Kleine Feger ganz groß im Forschen

(lifePR) ( Wiesbaden, )
Umweltbewusst sind die Kleinen Feger ohnehin. Die Kinder aus dem Wiesbadener Europaviertel sorgen regelmäßig dafür, dass ihr Wohnumfeld frei von Müll ist. Doch jetzt bekamen sie die Chance, Natur und Umwelt genauer zu erforschen, um selbst herauszufinden, wie zum Beispiel ein Sturm oder ein Regenbogen entsteht. Auf Einladung der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt nahmen 20 Kleine Feger an einem Kurs der Wissensagentur „Frühes Forschen Rhein-Main“ teil.

Wiesbaden. – Luft, was ist das eigentlich? Wir atmen sie so selbstverständlich ein und machen uns kaum Gedanken darüber, woraus sie eigentlich besteht. Ähnlich ist es beim Wasser. Dabei handelt es sich bei beiden Elementen um hochinteressante Phänomene – wenn man sie einmal mit den Augen eines Naturforschers betrachtet. Genau das taten die „Kleinen Feger“. Angeleitet von Dr. Elke Pischtschan, eine der Kursleiterinnen von „Frühes Forschen Rhein-Main“, machten sich die 20 Kinder zwischen vier und 14 Jahren daran, in mehreren Experimenten auf eigene Faust die Eigenschaften von Luft, Licht und Wasser zu erforschen.

Experimentierfreudig und neugierig

„Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für mehr Sauberkeit im Viertel leisten die Kleinen Feger bereits seit mehreren Jahren einen wertvollen Dienst für alle, die hier leben“, erklärt Carmen Neumann-Hofmann vom Sozialmanagement der Unternehmensgruppe. „Mit diesem Workshop möchten wir uns bei den Kindern dafür bedanken und ihnen Möglichkeiten bieten, ihre Neugier, ihren Forschergeist und den Spaß an naturwissenschaftlichen Themen zu entdecken.“

Reagenzglas und Pipette statt Greifzange und Eimer

Im Mai 2015 war im Europaviertel die Gruppe der „Kleinen Feger“ gegründet worden. Seitdem brechen im Abstand von zehn Tagen jeweils rund 20 Kinder aller Altersgruppen – vom Kindergartenkind bis zum Teenager – zum gemeinsamen Müllsammeln in ihrem Wohnumfeld auf. Allen bereitet es einen Riesenspaß, über Spielplatz und Grünanlagen zu ziehen und wegzuräumen, was andere achtlos weggeworfen haben. Einige Mütter sowie Oksana Schäfer, pädagogische Mitarbeiterin bei CASA e.V., dem Centrum für aktivierende Stadtteilarbeit, die das Projekt betreut, unterstützen sie dabei und begleiteten die Kinder auch zu der Naturforscherwerkstatt.

Statt mit Eimer und Greifzange waren die Kinder dieses Mal mit Trichter, Pipette, Reagenzglas und Strohhalmen ausgestattet. „Bei uns steht die Eigeninitiative der kleinen Kursteilnehmer im Vordergrund“, erläutert Elke Pischtschan von „Frühes Forschen Rhein-Main“. „Wir wollen, dass die Kinder selbst Erklärungen für Naturphänomene finden, zum Beispiel, warum manche Gegenstände auf dem Wasser schwimmen und andere untergehen, weshalb ein Streichholz am Eiswürfel festklebt oder wie man mit einem geschliffenen Edelstein buntschillernde Lichteffekte erzielen kann.“ Die Biologin fand es ebenso wie Oksana Schäfer beeindruckend, wie neugierig und wissbegierig sich die Kinder zeigten und wie viel Geduld und Konzentration sie bewiesen, wenn sich nicht sofort die Lösung eines Problems oder die Antwort auf eine knifflige Frage einstellen wollte: „Überall auf dem Hof bildeten sich Kleingruppen oder stellten einige Kinder ganz allein Experimente mit den Luft-, Wasser- und Gasgemischen an“, hatte Oksana Schäfer beobachtet: „Dadurch entstand eine schöne Atmosphäre mit vielen Aha-Effekten.“ So viel Wissendurst macht hungrig: Deshalb wurde zwischendurch eine kleine Pause mit Brezeln und Melonenscheiben eingelegt.

„Wir betrachten diesen naturwissenschaftlichen Workshop als sinnvolle Ergänzung zu den vielen Bücher- und Vorleseprojekten, die wir bereits an zahlreichen Standorten für unsere Mieterkinder anbieten“, erklärt Michael Büttner, Leiter des zuständigen Servicecenters in Wiesbaden. „Ziel ist es in jedem Fall, die Neugier und den Forscherdrang der Kinder aufzugreifen und zu fördern. Außerdem liegt der jüngeren Generation der Umweltschutz besonders am Herzen. Da macht es Sinn zu begreifen, wie Ökosysteme funktionieren und welchen Gesetzmäßigkeiten sie unterworfen sind.“
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