Beschließt endlich die Charta für das Berliner Stadtgrün!

Offener Brief der grünen Verbände an die Berliner Abgeordneten

(lifePR) ( Berlin, )
Obwohl der Senat die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ bereits im April 2020 abgesegnet hat, ist die Vorlage noch immer nicht vom  Abgeordnetenhaus beschlossen worden. Deshalb fordert nun ein breites Bündnis von Umwelt- und Naturschutzverbänden, darunter der NABU Berlin, in einem offenen Brief an die Berliner Abgeordneten, das derzeit wohl wichtigste Naturschutzprojekt der Hauptstadt endlich zu verabschieden.

„Die Charta Stadtgrün bleibt zwar in einigen Punkten hinter unseren Erwartungen zurück, aber sie enthält trotzdem viele wichtige Ansätze und ein brauchbares Handlungsprogramm“, sagt Juliana Schlaberg, Naturschutzreferentin des NABU Berlin. „Berlin braucht dringend eine solche Strategie, um der fortschreitenden Versiegelung und Naturzerstörung zu begegnen. Deshalb muss die Charta  unbedingt noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden!“

Charta soll Grünflächen schützen

Mit der Charta verpflichtet sich das Land Berlin, Parks und andere Grünflächen nachhaltig vor weiterer Bebauung zu schützen. Das zugehörige Handlungsprogramm  benennt konkrete Projekte, um dieses Ziel zu erreichen. Unter anderem soll bei künftigen Bauanträgen eine Freiflächenplanung verpflichtend sein.

Die Charta wurde in einem mehrjährigen Beteiligungsverfahren  mit Bezirks- und Senatsverwaltungen, Verbänden und Bürger*innen  erarbeitet. „Es kann doch nicht sein, dass so ein aufwändig abgestimmtes Werk einfach in der Schublade verschwindet“, sagt Juliana Schlaberg, „das wäre mal wieder ein typisch Berliner Schildbürgerstreich.“

Zu dem Bündnis der mitzeichnenden grünen Verbände Berlins gehören neben dem NABU Berlin der bdla Berlin Brandenburg e.V., der BUND Berlin e.V., die DGGL Berlin-Brandenburg e.V. , der FGL Berlin und Brandenburg e.V., die Grüne Liga Berlin und die BLN.
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