Donnerstag, 23. November 2017


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Internationale Studierende bei Plöner Tagen der Kammermusik

Lübeck, (lifePR) - Zwölf junge Ensembles der Musikhochschule Lübeck (MHL) geben in der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ drei Konzerte bei den Plöner Tagen der Kammermusik. Mehr als 40 Instrumentalisten der MHL präsentieren am 4., 5. und 11. Februar jeweils ab 19.30 Uhr Schlüsselwerke der Kammermusik im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön.

Die jungen Musikerinnen und Musiker stellen bedeutende Kammermusikwerke aus drei Jahrhunderten vor. Wer Kammermusik liebt, kommt dabei voll auf seine Kosten: vom Klaviertrio über das Streichquartett bis hin zum Saxophonensemble sind Werke von Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms, Schostakowitsch und Nielsen zu hören. Jeweils vier Ensembles stellen sich pro Abend vor. Es musizieren Instrumentalisten verschiedener Ausbildungsstufen aus 18 Nationen, die mit dem Schwerpunkt Kammermusik an der MHL studieren. 

Bei „Wir in Plön I“ stellen die Studierenden am Samstag 4. Februar ab 19.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm in verschiedenen Streicher- und Bläserbesetzungen vor. Unter anderem erklingt Brahms‘ virtuoses g-Moll Klavierquartett, das mit seinem berühmten „Rondo alla Zingarese“ an traditionelle ungarische Volksweisen erinnert. Des Weiteren ist Mozarts berühmtes Kegelstatt-Trio in der klangvollen Besetzung für Klavier, Klarinette und Viola sowie Carl Maria von Webers Trio op. 63 für Flöte, Cello und Klavier zu hören, das zu Unrecht nur selten aufgeführt wird. Es gehört zu den bedeutendsten Klaviertrios der Romantik, nicht nur durch seinen melancholischen Grundton. 

„Wir in Plön II“ stellt am Sonntag, 5. Februar um 19.30 Uhr bedeutende Werke für Bläserensemble in den Mittelpunkt. Das Klarinettentrio op. 114 ist eines von Brahms‘ Spätwerken. Dem berühmten Soloklarinettisten und Brahms-Freund Richard Mühlfeld ist es zu verdanken, dass Brahms für dieses Klarinettentrio 1891 noch einmal zur Feder griff, obwohl er eigentlich angekündigt hatte, nicht mehr zu komponieren. Ein besonderes Juwel im variantenreichen Programm ist Henri Pousseurs Saxophonquartett „Vue sur les jardins interdits", mit dem der belgische Komponist auf moderne Weise ein Bach-Thema aufbereitet. In einer fein gearbeiteten Collagentextur windet er neue Klänge um einen Bachchoral. Vom dänischen Komponisten Carl Nielsen ist sein einziges bedeutendes Kammermusikwerk für ein reines Bläserensemble zu hören: das Quintett op. 43. Im Geiste der Wiener Klassik komponiert, vermittelt es Nielsens Vorliebe für Mozart.

Am Samstag, 11. Februar steht „Wir in Plön III“ dann im Zeichen des klassischen Streichquartetts. Drei junge Ensembles präsentieren mit den Streichquartetten a-Moll und A-Dur von Schumann sowie mit dem Streichquartett B-Dur von Brahms noch einmal herausragende Werke der Kammermusikliteratur. Als Besonderheit ist an diesem Abend zudem ein Trio für zwei Saxophone und Klavier zu hören, das Dimitri Schostakowitsch im Alter von nur 17 Jahren ursprünglich für Geige, Cello und Klavier komponierte. In einem einzigen umfangreichen Satz entfaltet er darin farbenreiche Klangmotive.

Wer facettenreiche Kammermusik vor malerischer Kulisse liebt, sollte sich die drei Konzerte der Plöner Kammermusiktage nicht entgehen lassen. Sie finden im Kulturforum Schwimmhalle Schloss Plön (Schlossgebiet 1a) statt. Karten sind für 15 Euro, ermäßigt 10 Euro im Vorverkauf in der Buchhandlung Schneider (Lübecker Str. 18, Telefon 04522/789939) erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. 

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