"Figaros Hochzeit" - neue Opernproduktion der MHL

Do 24.1., Fr 25.1. 19.30 Uhr und Sa 26.1., So 27.1. 17 Uhr, MHL, Großer Saal

(lifePR) ( Lübeck, )
Mit Mozarts "Le nozze di Figaro" feiert am Donnerstag, 24. Januar die neue Opernproduktion der Musikhochschule Lübeck (MHL) Premiere. Ein Ensemble aus rund 30 Studierenden der Gesangsklassen präsentiert mit dem "Figaro" eine der populärsten Opern der Musikgeschichte, deren Handlung sich um die Liebeswirren an Figaros Hochzeitstag entspinnt. Regie führt Prof. Didier von Orlowsky, die musikalische Leitung hat Frank Hube. Die Oper wird von Knut Hetzer (Berlin) ausgestattet.

Mit dem "Figaro" schuf Mozart 1786 zusammen mit seinem Librettisten Lorenzo da Ponte eines seiner berühmtesten Werke. Schauplatz ist das Landschlösschen des Grafen Almaviva, eines berüchtigten Frauenhelden und seiner frustrierten Gattin. Dort sind die Vorbereitungen zur Hochzeit von Susanna und Figaro, dem Diener des Grafen, in vollem Gange. Doch auch der Graf hat es auf Susanna abgesehen und setzt mit seinem Begehren ein Verwirr- und Versteckspiel in Gang, das Liebe, Treue, Verrat und Betrug ans Tageslicht bringt.

Es singen Sönke Tams Freier und Yannick Debus als Figaro, Anja Elz und Armine Nersisyan als Susanna, Birgit Böckeler und Imke Friedrichsdorf als Gräfin sowie Salomon Zulic und Changhui Tan als Graf. Milena Juhl und Agnieszka Rejek sind in der Hosenrolle des Cherubin zu hören. Die Studierenden singen in italienischer Sprache mit Übertitelung, am Klavier begleitet Frank Hube. Regisseur Didier von Orlowsky: "Im Figaro wird erstmals in der Operngeschichte kein Märchen oder Mythos umgesetzt, sondern Zeitgeschichte reflektiert. Das greift meine Inszenierung auf, indem die Handlung im Hier und Jetzt spielt. Sie ist mit ihren jungen Charakteren optimal für eine studentische Besetzung geeignet."

Didier von Orlowky verabschiedet sich mit dieser Inszenierung von der MHL und tritt in den Ruhestand. Er war seit 1976 als Professor für Musiktheater tätig, davon sieben Jahre an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Von seinen insgesamt über hundert Inszenierungen an verschiedensten Opernhäusern entstanden in der Zeit an der MHL 14 Inszenierungen und zahlreiche Szenenabende, darunter große Werke der Opernliteratur wie die "Fledermaus" von Johann Strauss (1998) und Mozarts "Cosi fan tutte" (2000). Er brachte viele selten aufgeführte Werke auf die Bühne wie unter anderem "Ipermestra" von Hasse in Kooperation mit dem Theater Lübeck (1996), "Die glückliche Hand" von Schönberg (1999) sowie als zweite deutsche Aufführung "Das Martyrium des Heiligen Magnus" von Davies (2001). Nach seiner Rückkehr aus Wien inszenierte er 2012 Brittens "Sommernachtstraum" an der MHL.

Weitere Aufführungen gibt es am Freitag, 25. Januar um 19.30 Uhr und am Samstag, 26. und Sonntag 27. Januar jeweils um 17 Uhr. Karten sind für 10 und 15 Euro, ermäßigt 5 und 8 Euro bei der Konzertkasse im Hause Hugendubel und im Klassik-Kontor erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse (Eingang an der Obertrave) jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
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