Montag, 22. Mai 2017


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REX in - Berlin zeigt Zähne!

Original T-Rex-Schädel im Berliner Naturkundemuseum eingetroffen

(lifePR) (Berlin, ) Mit TRISTAN kommt eines der weltweit am besten erhaltenen Exemplare von Tyrannosaurus rex nach Berlin. Direkt nach der Ankunft des originalen Schädels beginnen die Forschungsarbeiten, die das Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, in den kommenden Jahren mit einem eigenen Forscher-Team und im engen Schulterschluss mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung, Industrie und Gesellschaft durchführt. Ab Dezember 2015 wird das 12 Meter lange Originalskelett erstmals in einer eigenen Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Das Museum für Naturkunde Berlin setzt damit einen neuen Meilenstein: Es wird das zu diesem Zeitpunkt einzige Originalskelett eines T. rex in Europa zeigen und die Ergebnisse der Forschungsteams nach und nach in die Ausstellung einfließen lassen.

Das Museum für Naturkunde Berlin ist nicht nur für seine Ausstellungen weltweit bekannt, sondern ein integriertes und renommiertes Forschungsmuseum, das mit Wissenschaftspartnern in über 60 Ländern kooperiert. "Wir widmen uns aktuellen Fragestellungen, indem wir die Vergangenheit erforschen und unser Wissen und unsere Expertise dazu verwenden, die Zukunft unseres Planeten mitzugestalten. Mit TRISTAN setzen wir diese Entwicklung konsequent fort", sagt Generaldirektor Prof. Johannes Vogel, "TRISTAN ist einzigartig und eine einmalige Chance: Für die Stadt Berlin, für Deutschland und die Naturforschung weltweit."

Das Skelett des Tyrannosaurus rex wurde 2012 in Montana, USA, gefunden und gilt unter internationalen Experten als einmaliger Fund. Da das Museum für Naturkunde Berlin auch als internationales Kompetenzzentrum für Dinosaurierforschung bekannt ist, gibt Mäzen Niels Nielsen das ca. 70 Millionen Jahre alte Fossil für mindestens drei Jahre nach Berlin - unter der Bedingung, dass es wissenschaftlich untersucht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Gewicht, Beweglichkeit, Geschwindigkeit und Beißkraft - mit anatomischen Untersuchungen, CT Aufnahmen, 3D Scanning und Computermodellierung wollen die Wissenschaftler das Bild des Raubsauriers weiter schärfen. Welche Krankheiten hatte TRISTAN - und was sagt uns das über heutige Krankheitsbilder? Hochauflösende CT-Scans des Schädels sollen hier Klarheit verschaffen. Die Wissenschaftler erforschen auch die persönliche Geschichte von TRISTAN, wie alt er war, welche Krankheiten und Verletzungen er zu Lebzeiten hatte und woran er gestorben ist. Ein Team von Wissenschaftlern reist Mitte Juli nach Montana, um an der Fundstelle des T. rex weitere Grabungen vorzunehmen und damit Informationen über die Umwelt zu Lebzeiten des gigantischen Fleischfressers zu sammeln.

Ermöglicht wird die Ausstellung auch durch das Engagement der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, die als Finanzierungsträger nicht nur das Museum für Naturkunde Berlin zusammen mit dem Bund finanziell ausstattet, sondern in Verhandlungen eine Versicherung für die Dinosaurierknochen ermöglichte. Eine solche Versicherung ist normalerweise aus haushaltsrechtlicher Sicht nicht möglich. "Ich bin sehr froh, dass mein Haus in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unbürokratisch eine erfreuliche Ausnahme für TRISTAN erwirkt hat. Ohne diese Versicherung wäre der T.rex jetzt nicht hier", so Senatorin Cornelia Yzer.

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