Sonntag, 19. November 2017


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Internationale Konferenz im Rahmen der ifa-Ausstellung Pure Gold - Upcycled! Upgraded!

Pressetermine auf Anfrage | 30. November / 1. Dezember 201715 | puregold.ifa.de

Hamburg, (lifePR) - Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) veranstaltet am 30. November und 1. Dezember 2017 die internationale Konferenz Trash it? Burn It? Use It! Rubbish Dump or Workshop? Creative Approaches to Trash in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG). Die Konferenz im Rahmen der ifa-Ausstellung Pure Gold – Upcycled! Upgraded! thematisiert die Strukturen einer globalisierten Konsumgesellschaft mit ihren unübersehbaren ökologischen Folgeerscheinungen und diskutiert Lösungsansätze der Müllvermeidung sowie der Ver- und Aufwertung von Abfallprodukten. Die internationalen Kuratorinnen und Kuratoren von Pure Gold – Upcycled! Upgraded! sowie Fachleute aus den Bereichen Umwelt, Forschung und Kreativwirtschaft führen in Keynotes in die vielschichtige Thematik ein. Als offene Plattform für Gestalterinnen und Gestalter, die Maker-Szene und die Zivilgesellschaft bietet die Konferenz zudem Workshops, interaktive Diskurs- und Aktionsformate sowie Möglichkeiten der Vernetzung.

Die Ausstellung Pure Gold – Upcycled! Upgraded! im MKG (15. September bis 21. Januar 2018) realisiert das ifa anlässlich seines 100-jährigen Bestehens. Sie beleuchtet die Produkte und Resultate von Upcycling-Methoden und -Praktiken aus aller Welt. Die Konferenz will die Akteurinnen und Akteure und die Kreativen hinter den Entwürfen sichtbar machen sowie alte und neue, lokale und globale Formen im Umgang mit Abfallvermeidung diskutieren.

Ziele der Veranstaltung sind umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln innerhalb der Gesellschaft zu fördern, die maßgeblichen Akteurinnen und Akteure untereinander sowie mit der Öffentlichkeit zu vernetzen und damit zum Wissenstransfer im Bereich Re- und Upcycling beizutragen. Die unter Federführung von Axel Kufus etablierte Plattform http://puregold.ifa.de ermöglicht durch ihre Verschränkung mit Social-Media-Netzwerken über die Konferenz hinaus einen lebendigen, internationalen Austausch und legt den Grundstein für eine langfristig angelegte Community-Bildung. Die Zusammenarbeit schärft den Blick auf die globalen Müllproblematiken und liefert neue Ideen der Wiederverwendung.

Die Auftaktveranstaltung am Abend des 30. November ist als „Weltreise“ konzipiert: Die Kuratorinnen und Kuratoren Volker Albus (Frankfurt), Adélia Borges (São Paulo), Tapiwa Matsinde (London), Bahia Shehab (Kairo), Eggarat Wongcharit (Bangkok) sowie Zhang Jie (Peking) stellen Designerinnen und Designer und ihre Methoden der Wiederverwendung von bereits verarbeitetem Material als Rohstoff für neue und hochwertige Objekte vor. Eingerahmt wird dies durch Beiträge von Friedrich von Borries und Angeli Sachs, Reinhard Fiedler und Axel Kufus.

Am 1. Dezember finden mehrere Workshops statt, in denen je eine Kuratorin, ein Kurator und eine Expertin, ein Experte zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern experimentelle Upcycling-Methoden alltagstauglich übersetzen und aktuelle Strategien zu Up- und Recycling diskutieren. In einem großen Panel werden im Anschluss die Ergebnisse präsentiert und Formate und Methoden für zukünftige Vernetzungen besprochen.

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesellschaftskritischen Themen und betrachtet neben der kunsthandwerklichen Herstellung von Objekten auch die industriellen Produktionsprozesse vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Nach einer Ausstellung über die Ursachen und Folgen von Plastikmüll tourt seit 2015 Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode durch die Welt. Zuletzt beleuchtete die Ausstellung Food Revolution 5.0 die globale Lebensmittelindustrie und das Verbraucherverhalten kritisch. www.mkg-hamburg.de

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