Internationale Tagung Corporeality vom 21. bis 23. September 2018 im Museum Folkwang - Anmeldung bis 12. September noch möglich!

(lifePR) ( Essen, )
Im Museum Folkwang findet von Freitag, 21., bis Sonntag, 23. September 2018, das dreitägige Symposium Corporeality. Über die Praxis von Empathie und Verkörperung statt. 20 internationale Wissenschaftler_innen, Künstler_innen, und Performer_innen diskutieren zum Thema: Wie kann man den Körper verstehen und wie den Verstand verkörpern? Im Zentrum steht die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Formen des zeitgenössischen Tanzes. Die Anmeldung ist bis zum 12. September 2018 unter symposium@museum-folkwang.essen.de möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Corporeality kombiniert als experimentelles Tagungsformat in verschiedenen Formaten wie Gesprächsrunden, Vorträge und Performances die Rolle des Körpers als wesentlichen Vermittler menschlichen Erlebens. In diesem Kontext kommen Begriffe aus der Verkörperungstheorie sowie aus der Systemtheorie ins Spiel kommen. Besonderes Augenmerk gilt hier bei dem Begriff des Mitgefühls als einer verkörperten Praxis. Expert_innen aus Neurologie, Psychologie, Kunst- und Bildwissenschaft, Philosophie und Soziologie halten Vorträge und leiten die Gesprächsrunden. Die Choreograf_innen Alice Chauchat, Aimar Pérez Galí, Volmir Cordeiro sowie die Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin Ayesha Hameed schaffen hierzu einen performativen Rahmen, der die Diskussionen und Vorträge aufnimmt und erweitert.

Der interdisziplinäre Ansatz zielt in dieser konzentrierten Form darauf, zwischen dem künstlerischen und dem wissenschaftlichen Feld einen nachhaltigen Austausch zu fördern. Jeder Tag beginnt morgens mit einer Shared Practices Session mit den Tänzern und Choreografen Senem Gökce Ogultekin und Luísa Saraiva. Bei diesen partizipativen Workshops wird mit dem Teilnehmenden eine physische Herangehensweise an die Themen des Tages erarbeitet.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, IKF Individuelle KünstlerInnen Förderung, ecce - european centre for creative economy und der Allbau-Stiftung

Konferenzsprache: deutsch / englisch
Programm zum Download www.museum-folkwang.de/de/ueber-uns/forschung/konferenzen-und-kooperationen/konferenzen.html

Anmeldung: bis 12.9.2018 unter symposium@museum-folkwang.essen.de
Teilnahme kostenfrei.

Information:

Corporeality. Über die Praxis von Empathie und Verkörperung
Performatives Symposium
21. – 23. September 2018

Freitag, 21. September, 10.30 – 19:30 Uhr
Samstag, 22. September, 10.30 – 18 Uhr
Sonntag, 23. September, 10.30 – 17 Uhr

Künstler_innen:
Alice Chauchat, Tänzerin / Choreografin, Berlin
Volmir Cordeiro, Tänzer / Choreograf, Paris
Aimar Pérez Galí, Tänzer / Choreograph, Barcelona
Ayesha Hameed, Künstlerin / Kunstwissenschaftlerin, Goldsmiths, University of London
Senem Gökce Ogultekin, Tänzerin / Choreografin, Essen
Luísa Saraiva, Tänzerin / Choreographin, Essen

Sprecher_innen:
Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs, Psychiater und Philosoph, Karl-Jaspers-Professor für philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie an der psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg
Michael M. Dittmann M.A., Psychologe, Wiss. Mitarbeiter am Arbeitsbereich Sozialpsychologie der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin
Prof. Dr. Judith Siegmund, Professorin für Gegenwartsästhetik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart
Dr. Thomas Szanto, Senior Researcher, Department of Social Sciences and Philosophy, University of Jyväskylä / Visiting Researcher, Center for Subjectivity Research, Department of Media, Cognition and Communication, University of Copenhagen
Anna-Carolin Weber M.A., Tanz- und Medienwissenschaftlerin, RUB arts & culture international (inSTUDIES), Ruhr-Universität Bochum
Dr. Bettina Papenburg, Medienkulturwissenschaftlerin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Moderator_innen:
Verena Billinger, Choreographin, Billinger& Schulz, Düsseldorf / Frankfurt
Thomas Frank, Journalist, Köln
Joscha Hendricksen, Künstler, Hamburg / Essen
Matthias Mohr, Programmleiter Radialsystem, Berlin

 
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