Hochsitz_Konzerte

christmas streaming special

(lifePR) ( München, )
Da in diesen Zeiten die Kultur selbst im kleinsten Kreis kaum mehr Platz hat, um wortwörtlich hautnah erlebt zu werden, gilt es, in neuen Ebenen zu denken. Mit Hochsitz_Konzerte präsentiert das Muffatwerk ein digitales Format, bei dem der Blick nicht nur augenscheinlich nach oben geht, sondern Dank einer zusätzlichen 360°-Aufnahme auch aus allen Richtungen erlebt werden kann. Für das christmas streaming special, das ab 23. Dezember 2020 über www.muffatwerk.de empfangen werden kann, sind insgesamt sieben Acts zu Gast, um ihre Musik aus einer ganz anderen Perspektive zu präsentieren: in 3 Metern Höhe auf einem Hochsitz im Außenbereich des Muffatwerks zwischen Bäumen direkt am Auer Mühlbach. Der Hochsitz ist ein Ort der aufmerksamen Beobachtung sowie der Entschleunigung und sicher nicht bequem. Kurzum eine sehr passende Beobachtungsstation für die aktuelle gesellschaftliche Lage. In drei Editionen mit intimen, konzertanten Performances lassen wir so am Ende dieses sehr schwierigen Jahres, doch noch einmal die wohlig-warme Atmosphäre eines Live-Konzerts Einzug in die heimischen Wohnzimmer finden.

Stream auf: www.muffatwerk.de

ab Mittwoch, 23. Dezember 2020 | 18 Uhr

Edition 1
HER TREE
JOHANNA MAUK

Edition 2
SAGURU
SWEETLEMON

Edition 3
SLOVVA
KONRAD WEHRMEISTER
DAVID GOLDBERG

EDITION 1
HER TREE
Mit ihrem Projekt her tree bringt Sängerin Alexandra Cumfe zwei augenscheinlich gegensätzlich Welten zusammen: unberührte Natur und moderne Technik. Für ihre Musik verwendet sie nämlich neben ihrer Stimme ausschließlich Sounds, die sie selbst bei ihren Streifzügen durch die Wälder aufgenommen hat. So werden aus dem Knacken von Ästen oder den dumpfen Schlägen auf moosbedeckte Baumstümpfe – dank der digitalen Zerlegung und akribischen neuen Zusammenfügung am Computer – Basslines, Percussion und Melodien. Diese Soundkonstruktionen, begleitet von ihrem Gesang, sorgen so für ein vollkommen neues Klangerlebnis.

JOHANNA MAUK
Die Singer-Songwriterin und Bratschistin Johanna Mauk spielt gelegentlich auch auf Beerdigungen, aber auf eine etwas andere Art. Mit ihrer gefühlvollen Stimme erzählt sie Geschichten vom Erwachsenwerden, vom Nacktbaden und vom Sterben, vom Sichzuhausefühlen, von großen Emotionen und Prosecco – wobei das ja bekanntermaßen oft zusammenhängt. Ihr außergewöhnlicher und bemerkenswerter Klangkosmos erstreckt sich dabei irgendwo zwischen Indie-Pop und Folk, vom Country-Song bis zum Yung-Hurn-Cover. Da wird schnell klar: Bei ihr kann alles Mögliche passieren.

EDITION 2

SAGURU
Mit dem jüngst im Herbst veröffentlichten Song „Munich Experience“ – quasi eine Ode an die Stadt – ist er nicht die erste Band, die München als Anlass für eine musikalische Thematisierung nimmt. Doch nicht jeder macht das so überzeugend wie Chriz Rappel, das Mastermind hinter dem Indie-Projekt Saguru. Dabei besticht er durch einen unglaublich lockeren und träumerischen Flow und eine wunderbar warme Stimmfarbe, die einen förmlich durch die Lieder trägt. Eindeutig beeinflusst von Bon Iver, Jose Gonzales, Coldplay und auch die Arctic Monkeys, scheint er trotzdem bereits in seiner ganz eigenen Soundwelt angekommen zu sein.

SWEETLEMON
New Blues, moderner Soul-Pop oder Sweet Beat? Wer will, der findet sicher eine musikalische Einordnung für SweetLemon. Die beiden Schwestern schreiben ihre Songs selbst, setzen hinreißende Bezüge zu Jazz- und Swing-Harmonien und transportieren dabei vor allem eine federleichte und luftige musikalische Grundstimmung. Vielleicht ist es die Verbundenheit, die man in ihren Stimmen spürt, vielleicht aber auch etwas anderes, das mitschwingt und zugleich anzieht. Harmonie im Gegensatz. Einigkeit im Unterschied.

EDITION 3
SLOVVA
Kaum eine andere Künstlerin fordert die Bereiche der experimentellen Clubmusik so heraus und versucht, mit der Tradition starrer genrebasierter DJ-Sets zu brechen wie Slovva. Ihre Mixe verstehen sich als eine ausgeklügelte Mischung verschiedenster Stile, einschließlich Bassmusik und Leftfield-Techno.

KONRAD WEHRMEISTER
Mit tiefem, sattem Dub bis hin zu intimen Studien über das rhythmische Rauschen hat der Münchner Produzent und DJ Konrad Wehrmeister eine aufregende und außergewöhnliche Nische in der Landschaft der elektronischen Musik besetzt. Dank seiner kontrastierenden Veröffentlichungen konnte er sich zudem bereits eine solide Plattform für zukünftige technoide Experimente aufbauen.

DAVID GOLDBERG
In seinem interdisziplinären und experimentierfreudigen Ansatz lässt David Goldberg mühelos Genregrenzen verschwimmen und versucht dabei neue Perspektiven in den Zeitgeist zu projizieren. Während er sich in den letzten Jahren intensiv mit den verschiedensten Formen von Synthese auseinandergesetzt hat, bedient er zwischenzeitlich oft algorithmische Kompositionsmethoden und Programmiersprachen, die ihm helfen, seine Konzepte umzusetzen und sich klanglich stärker zu individualisieren.

 
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