Montag, 18. Dezember 2017


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Wirbelstürme Harvey, Irma und Maria kosten Munich Re 2,7 Mrd. €

München, (lifePR) - Munich Re rechnet aufgrund der außerordentlichen Belastung aus Großschäden mit einem Verlust von -1,4 Mrd. € im dritten Quartal. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen nun einen kleinen Gewinn.

Jörg Schneider, Finanzvorstand von Munich Re: „ Hohe Schäden durch schwere Naturkatastrophen gehören zu unserem Geschäft; hierfür sind wir da. Unsere Kapitalbasis bleibt sehr stark. Wir bieten unseren Kunden weiterhin die volle Rückversicherungskapazität. Zudem verfügt Munich Re über genügend Kapital, um die sich in dieser außergewöhnlichen Situation bietenden Chancen auf profitables Wachstum zu nutzen.“

Munich Re rechnet nach einer aktuellen, noch mit hohen Unsicherheiten behafteten Schätzung mit Schäden von -2,7 Mrd. € nach Retrozession aus den drei Hurrikan-Ereignissen. Einschließlich der Belastungen durch weitere Naturkatastrophen wie insbesondere den Erdbeben in Mexiko sowie menschengemachten Schäden beläuft sich die Gesamtbelastung aus Großschäden im dritten Quartal auf -3,2 Mrd. €.

Für das dritte Quartal 2017 wird Munich Re einen Verlust von -1,4 Mrd. € ausweisen. Neben den genannten Großschäden sind auch negative IFRSEffekte aus der Ablösung eines Lebensrückversicherungsvertrags sowie ein wie erwartet geringer positiver Ergebnisbeitrag der ERGO für das Quartalsergebnis ursächlich. Über das Quartalsergebnis werden wir am 9. November detailliert berichten.

Munich Re erwartet nun einen kleinen Jahresgewinn, dies unter der Annahme eines erwartungsgemäßen Geschäftsverlaufs im vierten Quartal. Das bis zur Hauptversammlung 2018 laufende Aktienrückkaufprogramm wird von Munich Re planmäßig fortgesetzt; bis 24.10.2017 wurden 2,7 Millionen Stück Münchener-Rück-Aktien für 485 Mio. € zurückgekauft.

Am 15. März hatte Munich Re ein Ergebnis in der Spanne von 2,0 bis 2,4 Mrd. € als Gewinnziel für das Jahr 2017 ausgegeben. Am 13. September hatte Munich Re mitgeteilt, dass die zu erwartenden schweren Schäden aus den Wirbelstürmen Harvey und Irma wahrscheinlich zu einem Verlust im dritten Quartal führen werden und das Erreichen ihres Jahresziels 2017 gefährden. Zwischenzeitlich hat Hurrikan Maria zusätzlich erhebliche Verwüstungen in der Karibik verursacht.

Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Munich Re beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München

Munich Re steht für ausgeprägte Lösungs-Expertise, konsequentes Risikomanagement, finanzielle Stabilität und große Kundennähe. Damit schafft Munich Re Wert für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die Gruppe, die Erst- und Rückversicherung unter einem Dach kombiniert, einen Gewinn in Höhe von 2,6 Mrd. €. Sie ist in allen Versicherungssparten aktiv und mit über 43.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Mit Beitragseinnahmen von rund 28 Mrd. € allein aus der Rückversicherung ist sie einer der weltweit führenden Rückversicherer. Besonders wenn Lösungen für komplexe Risiken gefragt sind, ist Munich Re ein gesuchter Risikoträger. Den Großteil ihrer Erstversicherungsaktivitäten bündelt Munich Re in der ERGO. ERGO ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist ERGO in mehr als 30 Ländern vertreten und bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. 2016 nahm ERGO Beiträge in Höhe von 16,0 Mrd. € ein. Die weltweiten Kapitalanlagen (ohne Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug) von Munich Re in Höhe von 219 Mrd. € werden von der MEAG betreut, die ihre Kompetenz auch privaten und institutionellen Anlegern außerhalb der Gruppe anbietet.

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