Montag, 23. April 2018


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US Arbeitsmarkt überrascht weiter positiv

Marktrückblick

Luxembourg, (lifePR) - Der US-amerikanische Arbeitsmarktbericht fiel für November besser aus als erwartet. Mit 228.000 neugeschaffenen Stellen wurde die Konsensschätzung übertroffen. Die Arbeitslosenquote verharrte indes bei 4,1 Prozent und damit weiterhin auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2000. Dennoch kommt weiterhin keine Bewegung in die Lohnentwicklung. Diese legte lediglich um 0,2 Prozent im Monatsvergleich zu, wodurch die Jahresrate sogar von 2,7 auf 2,5 Prozent zurückging. Beim ISM Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich kam es unterdessen zu einem klaren Rücksetzer. Der Wert ging von 60,1 aus der Vorperiode auf 57,4 Punkte zurück. Das Niveau bleibt dennoch weiterhin hoch. In Europa legte der Einkaufsmanagerindex im Dienstleistungsbereich für November von 55,0 auf 56,2 Punkte zu, während der Wert für Deutschland von 54,7 auf 54,3 Punkte zurückging. Bei den Auftragseingängen und der Industrieproduktion zeigte sich im Oktober ein gemischtes Bild für die deutsche Wirtschaft. Die Auftragseingänge kletterten um starke 6,8 Prozent zum Vormonat nach oben und knüpften an das starke Ergebnis aus dem September an. Auf der anderen Seite ging die Industrieproduktion um 1,4 Prozent zurück, obwohl ein Zuwachs von 1,0 Prozent erwartet worden war.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent ging etwas zurück und schloss bei 63,40 US-Dollar. Der US Dollar legte zum Euro um 1,0 Prozent zu und stand bei knapp 1,18 EUR/USD. Gegenüber dem japanischen Yen gab der Euro um 0,3 Prozent nach.

In diesem Umfeld entwickelte sich der europäische Aktienmarkt, gefolgt von US-amerikanischen und japanischen Titeln, am besten. Innerhalb Europas zeigte die Eurozone eine bessere Entwicklung auf, während sich osteuropäische Werte (ex Russland) spürbar zurück im Vergleich zu Gesamteuropa zurücklagen. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In Europa entwickelten sich die Sektoren zyklischer Konsum, Finanzen und Telekom am besten. Eine Underperformance zeigten hingegen die Bereiche Gesundheitswesen, Energie und Öl&Gas auf. In den USA gehörten Titel aus den Sektoren Finanzen, Industrie und nicht-zyklischer Konsum zu den größten Gewinnern. Auf der anderen Seite waren die Bereiche Versorger, Energie und Gesundheitswesen am schwächsten. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa und in den USA schwächer ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ zeigte sich in Europa und in den USA eine stärkere Entwicklung im Growth-Segment.

Im Rentenbereich entwickelten sich europäische Staatsanleihen am besten. Es folgten Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating und Hochzinsanleihen. Währungsgesicherte US-Staatsanleihen und Anleihen aus den Schwellenländern schlossen die Handelswoche schwächer ab als europäische Staatsanleihen.

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