Positive Märkte trotz zunehmender politischer Spannungen

Marktrückblick

(lifePR) ( Luxembourg, )
In der vergangenen Woche bestimmten vor allem der Anstieg der Spannungen zwischen den USA und Iran sowie größere Proteste in Hongkong und Russland die Berichterstattung. Ebenfalls für Aufsehen sorgte der aktuelle Bericht der OPEC, aus dem hervorgeht, dass die geförderte Erdölmenge in den vergangenen Monaten weiter reduziert worden war.

In den USA wurden Kennzahlen aus verschiedenen Ressorts veröffentlicht. Zum einen wurden die Steigerung der Konsumentenpreise auf 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die Zunahme der Kernrate auf 2,0 Prozent, beides bezogen auf den Mai, beziffert. Außerdem wurde bekannt, dass die Einzelhandelsumsätze im Mai um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen sind, die Industrieproduktion allerdings um unerwartete -0,5 Prozent zurückgegangen ist – ein Rückgang, der wohl teilweise auf die im April gestiegenen Lagerbestände zurückzuführen ist. Das Konsumentenvertrauen ging im Mai um -2,1 Punkte zurück. In der Eurozone wurden ebenfalls Zahlen zur Industrieproduktion im Mai veröffentlicht, welche mit -0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgegangen ist.

Der Preis für Öl der Sorte Brent verbilligte sich gegenüber der Vorwoche leicht um 1,04 Prozent auf 62,01 US-Dollar je Barrel. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro auf und verteuerte sich um ein Prozent, während der Yen um 0,63 Prozent gegenüber dem Euro aufwertete.

Die globalen Aktienmärkte entwickelten sich im Allgemeinen positiv. Amerikanische und japanische Titel gewannen dabei im Durchschnitt mehr als europäische. In den USA gewannen kleine Unternehmen in der Regel leicht stärker an Wert als große Gesellschaften. Growth-Titel erwiesen sich als etwas besser als Value-Titel, bei europäischen Titeln war Ähnliches der Fall. Hier verzeichneten allerdings große Unternehmen stärkere Zuwächse als kleine. Auf Sektorebene entwickelten sich in den USA Unternehmen aus den Bereichen Konsumgüter, Kommunikation und Versorgung am besten, während Unternehmen aus den Bereichen Energie, Industrie und IT geringere Wertzuwächse verzeichneten. Anders als in den USA konnten in Europa Titel aus den Bereichen Rohstoffe, Gesundheitswesen und Industrie am besten abschneiden, während Unternehmen aus den Bereichen Fossile Brennstoffe, Energie und IT leichte Verluste einstecken mussten.

Auf dem europäischen Rentenmarkt entwickelten sich Staatsanleihen leicht positiv und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating konnten sich ebenfalls positiv entwickeln. Anleihen aus dem Hochzinssegment erfuhren eine Aufwertung und Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern überzeugten mit einer sehr positiven Entwicklung.

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