Kapitalmärkte ganz im Zeichen des Handelskonflikts

Marktrückblick

(lifePR) ( Luxembourg, )
Die vergangene Woche war vor allem von den sich erneut verschärfenden Handelsbeziehungen zwischen den USA und China geprägt. Der Umstand, dass das Handelsdefizit der USA im März 2019 mit 50 Milliarden US-Dollar niedriger ausfiel als erwartet, konnte die Amerikaner nicht von der Ankündigung einer weiteren Erhöhung der Zölle auf chinesische Güter abhalten. Abgesehen von neuen Zöllen verkündeten die USA zum Ende der Woche noch neue Zahlen zu ihren Konsumentenpreisen (CPI): So kam es im April zu einem Anstieg der Preise um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, wodurch die Jahresrate auf 2,0 Prozent anzog. Die Kerninflation wurde auf eine Jahresrate von 2,1 Prozent beziffert. In Europa veröffentlichten Deutschland und Großbritannien wichtige Zahlen: In Deutschland stieg die Industrieproduktion im März um 0,5 Prozent gegenüber Februar, getrieben vor allem von einer boomenden Bauwirtschaft. Im Vereinigten Königreich wurde derweil bekannt, dass das britische BIP im ersten Quartal 2019 um 0,5 Prozent gewachsen ist. Ein signifikant höheres Wachstum, als man es im Vorquartal mit 0,2 Prozent erlebt hatte.

Der Preis für Öl der Sorte Brent verbilligte sich gegenüber der Vorwoche leicht um 3 US-Cent auf 70,72 USD je Barrel. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro erneut ab und verbilligte sich um 0,5 Prozent, während der Yen um 0,99 Prozent gegenüber dem Euro aufwerten konnte.

An den globalen Aktienmärkten herrschte durchweg Abstiegslaune. Europäische und asiatische Titel verloren dabei im Durchschnitt mehr als amerikanische und wurden in ihrer Performance lediglich noch durch Unternehmen aus Entwicklungsländern unterboten. In den USA verloren kleine Unternehmen in der Regel stärker an Wert als große Gesellschaften und Value-Titel erwiesen sich robuster als Growth-Titel. Bei europäischen Titeln war das Gegenteil der Fall. Auf Sektorebene entwickelten sich in den USA Unternehmen aus den Bereichen Energie, Versorgung und Verbrauchsgüter am besten, während Unternehmen aus den Bereichen IT, Rohstoffe und Konsumgüter erhebliche Verluste einstecken mussten. Ähnlich wie in den USA konnten in Europa Titel aus den Bereichen Versorgung, nichtzyklische Konsumgüter und Gesundheit am besten dem weit verbreiteten Abwärtsdruck widerstehen, während Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, zyklische Konsumgüter und Rohstoffe herbe Verluste einstecken mussten.

Auf dem europäischen Rentenmarkt entwickelten sich sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating negativ. Unternehmensanleihen entwickelten sich dabei allerdings bedeutend schlechter, vor allem hochverzinste Anleihen. Lokalwährungsanleihen aus den Entwicklungsländern wiesen ebenfalls Verluste auf.

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