"More than shelters" - ein Zuhause ist mehr als ein Dach über den Kopf

Flüchtlingshilfe/neue Generation von Flüchtlingszelten

(lifePR) ( Hamburg, )
Morethanshelters denkt das Wohnen in Flüchtlingscamps neu. Mit einem modularem Raumsystem, das ähnlich wie ein Lego-­Baukasten kombiniert werden kann. Um den Menschen eine würdige Unterkunft zu geben, die sie mitgestalten können und die sich an die Gegebenheiten vor Ort anpasst.

Laut UNHCR[1] lebt ein Flüchtling im Durchschnitt zwölf Jahre in einem Flüchtlingscamp. Das kann belastend sein - wenn die Menschen im "Wartemodus" verharren und in Behausungen leben, die überall auf der Welt gleich sind - ungeachtet der unterschiedlichen klimatischen und soziokulturellen Bedingungen. Das will morethanshelters ändern und Menschen in Not mit dem neuentwickelten modularen Raumsystem DOMO ein Zuhause geben.

"Anders als die herkömmlichen genormten Flüchtlingszelte geht unser DOMO neben den klimatischen auch auf soziokulturelle Bedingungen vor Ort ein. Wir können mit unserem modularem Raumsystem Rund-­ und Langdörfer kreieren, getrennte Wohnbereiche für Männer und Frauen schaffen, auf familiäre Bedürfnisse eingehen sowie heimische Materialien integrieren" erläutert Daniel Kerber, Gründer und Geschäftsführer von morethanshelters sein modulares Konzept. Das alles trägt dem menschlichen Wunsch nach etwas Eigenem Rechnung. "Auch Flüchtlinge möchten ihr Zuhause gern gestalten, sei es durch Fotos an den Wänden oder kleine bauliche Maßnahmen am Zelt selbst" berichtet Daniel Kerber. Dabei begreift und denkt das interdisziplinäre Team aus Architekten, Designern, Ingenieuren und Sozialwissenschaftlern ein Flüchtlingscamp als ein "lebendiges System", in dem das jeweilige Sozialgefüge, die Kultur und unterschiedlichen Bedürfnisse mit der Architektur Hand in Hand gehen.

Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) wird morethanshelters das DOMO erstmals im Flüchtlingscamp Zataari, mitten in der jordanischen Wüste, zum Einsatz bringen und den ersten 500 Menschen ein Zuhause geben. Um dieses erste Pilotprojekt zu finanzieren, läuft seit dem 6. November 2013 eine Crowdfunding-­Kampagne.

Weitere Informationen über morethanshelters und Bildmaterial finden Sie unter http://www.morethanshelters.org/download/

Und über die Crowdfunding-­Kampagne des Vereins morethanshelters e.V.: www.startnext.de/morethanshelters

[1] Olivier Pierre Delarue von der UNHCR, siehe https://www.youtube.com/watch?v=Ect-­FwtK-­84#t=67 (26.11.2013)
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