Witteck: "Qualität der mittelhessischen Universitätsmedizin sichern!"

Regionalmanagement MitteHessen e.V. unterstützt das Land in seinem Bemühen, alle Optionen zu prüfen

(lifePR) ( Mittelhessen, )
Der Vorstand des mittelhessischen Regionalmanagements sieht die mittelhessische Universitätsmedizin als einen herausragenden Standortfaktor für die Region an und erwartet, dass zeitnah Lösungen gefunden werden, die dieser Bedeutung Rechnung tragen. "Wir unterstützen das Land darin, alle Optionen zu prüfen, die sicherstellen, dass die hohe Qualität in der Krankenversorgung wie in der Forschung und Lehre aufrecht erhalten werden", so das achtköpfige Gremium, in dem Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vertreten sind, darunter auch der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

Am bundesweit drittgrößten Universitätsklinikum, der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM), sind knapp 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen weit über 4.000 Studierende der Medizin in Gießen und Marburg sowie das für Forschungsaufgaben zuständige Personal der medizinischen Fachbereiche der beiden Universitäten. "Wir haben die Verantwortung, jetzt und für die Zukunft dafür zu sorgen, dass die Krankenversorgung in den Kliniken weiterhin auf einem hohen Niveau betrieben werden kann und zugleich die unterstützende Funktion des Klinikums für die Forschung und Lehre gesichert wird", verdeutlicht Regierungspräsident Dr. Lars Witteck, Vorstandsvorsitzender des Regionalmanagements, und ergänzt: "Es müssen im Lichte der Erfahrungen der vergangenen Jahre zwischen dem Betreiber des Universitätsklinikums, den Universitäten und dem Land verbindliche Vereinbarungen getroffen werden, damit diese Kriterien erfüllt werden." Sollte sich zum Beispiel im Zuge eines Eigentümerwechsels beim Universitätsklinikum und seinem Mutterkonzern die Möglichkeit ergeben, dass das Land in diesem Sinne die Bedingungen der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten und dem Klinikum verbessern kann, unterstützt das Regionalmanagement Mittelhessen alle zur Verfügung stehenden Optionen. Am morgigen Tag läuft die Frist für die Aktionäre der Rhön Klinikum AG (die derzeit 95% der Gesellschafteranteile des UKGM hält) ab, um das Übernahmeangebot des Gesundheitskonzerns Fresenius anzunehmen.

Im Vorstand des mittelhessischen Regionalmanagements sind neben dem Regierungspräsidenten als Vertreter des Landes Hessen die Landkreise, die Oberzentren, die Mittel- und Grundzentren, die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, die Unternehmen und die Hochschulen mit jeweils einem Sitz vertreten. Der seit 2003 bestehende Verein MitteHessen bildet damit einen Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das Profil der Region wird durch Projekte in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Innovation geschärft. Zurzeit ziehen über 90 Mitglieder bei MitteHessen an einem Strang.

Mehr Informationen unter http://www.region-mittelhessen.de/
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