Meyer: "Alternative Trassen am Fehmarnsund nicht vorschnell verwerfen"

Land wird Kommunalkonferenz zur engen Einbindung der Region einberufen

(lifePR) ( Kiel/Fehmarn, )
Um den Kreis Ostholstein und insbesondere die Gemeinden rund um die Insel Fehmarn beim Neubau einer Sundquerung frühzeitig einzubinden, wird das Land noch im Herbst eine Kommunalkonferenz einberufen. "Wir sind erleichtert über das klare und entschlossene Signal des Bundes, die bestehende Brücke durch zwei Neubauten zu ersetzen. Da wir im Planfest­stellungs­verfahren aber ohnehin verschiedene Querungsvarianten beleuchten müssen, sollte man Alternativen nicht zu schnell verwerfen", sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (15. September) bei einem Ortstermin. Die EU-weite Ausschreibung für eine neue Sundquerung soll noch in diesem Jahr starten.

Basis der bisherigen Überlegungen und weiteren Planungen ist eine vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebene Studie, die vor zwei Wochen in Berlin vorgestellt wurde. Darin wird eine Ertüchtigung der vorhandenen Brücke als unwirtschaftlich eingestuft und stattdessen verschiedene Konstellationen für eine Schienen- und Straßenverbindung nach Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels beleuchtet. Die Varianten reichen von einem gemeinsamen oder getrennten Neubau für Schiene und Straße bis hin zu dem Bau eines kombinierten Tunnels

Nach den Worten von Meyer sei die Fehmarnsundbrücke für das derzeitige Verkehrsaufkommen noch ausreichend dimensioniert und sicher. Fest stehe aber auch, dass spätestens mit der geplanten Freigabe des Belttunnels im Jahr 2022 der Verkehr ansteigen werde. "Wir müssen also im Schulterschluss mit dem Bund erreichen, dass die Zeitlücke zwischen Fertigstellung des Belttunnels und der Sundbrücke so kurz wie möglich bleibt. Dies ist - neben Umweltaspekten - eine wichtige Randbedingung, die in die weiteren Planungen mit einbezogen werden muss", sagte Meyer.

Mit Blick auf das Planfeststellungsverfahren für die so genannte Fehmarnbelt-Hinterland-Anbindung im Kreis Ostholstein befürchtet Meyer weder im Falle eines doppelten Brücken-Neubaus noch für den Fall einer Tunnel-Lösung negative Auswirkungen:. "Schon heute sind die Planungen so angelegt, dass wir alle Varianten ohne nennenswerten Aufwand in die Planfeststellung einbinden können."
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