Donnerstag, 19. Oktober 2017


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Erfolgreicher Auftakt des Sozialdialogs mit Land, Kommunen und Verbänden - Sozialministerin Alheit: Gemeinsam Sozialpolitik für Schleswig-Holstein gestalten

Kiel, (lifePR) - Kommunale Seite, Wohlfahrtsverbände und das Land haben den Sozialdialog Schleswig-Holstein begonnen. Am Montagabend (10.9.12) hatten auf Einladung von Sozialministerin Kristin Alheit Vertreterinnen und Vertreter des Landkreistages, des Städteverbandes, des Gemeindetages und der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände einen ersten Gesprächsauftakt im Sozialministerium.

Sozialministerin Alheit betonte: "Angesichts des Wandels unserer Gesellschaft steht die Sozialpolitik insgesamt vor einer großen Herausforderung. Diese Herausforderung können wir nur meistern, wenn wir gemeinsam mit den Akteuren Lösungen erarbeiten. Unser gemeinsames Ziel ist es, Menschen in verschiedenen Lebenslagen und -abschnitten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und Chancengleichheit herzustellen. Dazu soll der Sozialdialog auf Landesebene beitragen. Klar ist: Um die soziale Infrastruktur dauerhaft zu sichern, müssen wir verantwortungsvoll mit den vorhandenen Ressourcen umgehen. Mein herzlicher Dank gilt den Beteiligten für den erfolgreichen und konstruktiven Dialog-Auftakt."

Der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände In Schleswig-Holstein Günter Ernst-Basten begrüßte die Initiative der Sozialministerin: "Unser Land steht vor großen sozialen Herausforderungen. Diese können wir nur bewältigen, wenn Land, Kommunen und soziale Einrichtungen und Dienste partnerschaftlich zusammen arbeiten. Der Start ist sehr gut gelungen. Die Wohlfahrtsverbände werden sich aktiv und engagiert am Sozialdialog für ein soziales Schleswig-Holstein beteiligen."

Bei dem ersten Gespräch verständigten sich die Akteure gemeinsam auf Themen, die in den kommenden Monaten im Rahmen des Dialogs als Schwerpunkte bearbeitet werden sollen. Dazu gehören:
- Kitas: u.a. Bedarfsgerechter Ausbau der U3-Betreuung, Ausbau der Kita-Qualität
- Inklusion und die Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung: u.a. Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, Sozialraumplanung
- Fachkräftebedarf in sozialen Berufen: insbesondere in der Pflege, aber auch in der Altenpflege und bei Erzieherinnen und Erziehern.

Land, kommunale Seite und Wohlfahrtsverbände werden zunächst in Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aller Beteiligten die einzelnen Themen weiterentwickeln.

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