Sonntag, 26. Februar 2017


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Küstenschutzministerin Dr. Juliane Rumpf: "Herbstdeichschauen bestätigen die Wehrfähigkeit der Landesschutzdeiche in Schleswig-Holstein"

(lifePR) (Kiel, ) Küstenschutzministerin Dr. Juliane Rumpf hat ein positives Fazit der Herbstdeichschauen in Schleswig-Holstein gezogen: "Die Landesschutzdeiche an Nord- und Ostsee sind der kommenden Sturmflutsaison gewachsen", sagte sie heute (18. November). Damit ist Schleswig-Holstein nach dem erfolgreichen Abschluss der Sandvorspülungen auch hinsichtlich der Deiche auf die kommende Sturmflutsaison vorbereitet.

An der Nordseeküste wurden im September und Oktober insgesamt 14 Deichschauen durchgeführt, wobei 290 Kilometer Landesschutzdeiche am Festland und 67 Kilometer auf den Inseln kontrolliert wurden. Auf Einladung des zuständigen Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) nahmen Vertreter der Wasser- und Bodenverbände, der Katastrophenschutzbehörden, der Feuerwehr und Bundeswehr teil. Vorrangig wurde der Zustand der Deiche begutachtet. Da im vergangenen Winterhalbjahr nur wenige Sturmfluten auftraten und kaum Schäden zu beheben waren, zeigten sich die Deiche und das Vorland in einem guten und wehrfähigen Zustand. Das gute Weidemanagement der Deichschäfer sorgte zusätzlich für eine feste Grasnarbe.

Neben der Kontrolle der Deiche an der Nordseeküste - die Landesschutzdeiche an der Ostseeküste werden traditionell bereits im Frühjahr geschaut - wurden auch die technischen Anlagen wie Siele, Schöpfwerke, Sperrwerke und Stöpen besichtigt und zeigten sich voll funktionsfähig. Das gilt auch für die aus Mitteln des Konjunkturprogrammes II sanierten Sperrwerke an Pinnau, Krückau und Stör. Insgesamt wurden hier rund 2,5 Millionen Euro für Brücken- und Torsanierungen eingesetzt. Jährlich stehen dem LKN für die Unterhaltung der Küstenschutzanlagen rund 15 Millionen Euro zur Verfügung. Annähernd 150 Beschäftigte, darunter Wasserbauer, Mechaniker, Elektriker und Fahrzeugführer, werden für die Arbeiten an den rund 530 Kilometern Deichen und den Betrieb der neun Sperrwerke und etwa 70 Siele eingesetzt.

"Deichschauen dienen der Kontrolle und dem Informationsaustausch über den Stand der Katastrophenabwehr. Die guten Ergebnisse sind vor allem auf die vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz durchgeführten Unterhaltungsarbeiten an den Landesschutzdeichen zurückzuführen. Trotz der guten Vorbereitungen hoffen wir, dass uns größere Sturmfluten erspart bleiben", so Ministerin Rumpf.

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